Judas Thaddäus

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Judas Thaddäus

Judas Thaddäus (* um 0, † 1. Jh.) sollte nicht mit Judas Iskariot verwechselt werden. Er ist einer der biographisch weniger bekannten Jünger, wird aber vom Volk stark verehrt. Er hat der Legende nach zusammen mit Simon dem Zeloten in Mesopotamien, Syrien und Persien das Evangelium gepredigt. Dort wurden die beiden Apostel, möglicherweise Verwandte Jesu, wie auch Jakobus der Jüngere, wahrscheinlich von Magiern durch ein Beil ermordet bzw. Judas mit einer Keule erschlagen und Simon zersägt. Die Überlieferung nennt Judas Thaddäus meist zusammen mit Simon dem Zeloten und nennt die beiden Vettern (oder Brüder?) von Jakobus dem Jüngeren (und Joses), also Söhne des Klopas (=Alphäus?) und der Maria des Klopas. Der ihm immer wieder zugeschriebene Judasbrief im Neuen Testament, der letzte der sogenannten katholischen Briefe, stammt wahrscheinlich von ihm oder äußerstenfalls aus seinem Schülerkreis.

Patronat: der Stadt Goslar (Harz); in aussichtslosen, verzweifelten Situationen und Anliegen; die Verehrung des Hl. Thaddäus ist in der Neuzeit stark angestiegen.

Literatur

  • St. Judas Thaddäus Fe-Medienverlag (Gebete und Betrachtungen; 1258 Seiten). [1]
  • Fulgentius M. Krebs: Andachtsbüchlein für fromme Verehrer des hl. Apostels Judas Thaddäus, zusammengestellt von F. Maria Krebs O.M.Cap., Pustet Verlag Regensburg 1918 (120 Seiten).

Weblinks

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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