Joseph Schröffer

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Joseph Schröffer

Joseph Schröffer (*20. Februar 1903 in Ingolstadt; † 7. September 1983 in Nürnberg) war seit 1928 Priester, 1948-67 Bischof von Eichstätt, 1976 Kardinal; 1959 Mitglied der Vorbereitungskommission des II. Vatikanum.

Biografie

Joseph Schröffer war seit 1933 Professor in Eichstätt (Moraltheologie, seit 1938 Pastoraltheologie) und wurde 1941 Generalvikar. Von 1954 bis 1967 wirkte er als Präsident des deutschen Zweiges von Pax Christi, insbesondere für die dt.-frz. und dt.-poln. Verständigung. Auf Bitten von Papst Paul VI. übernahm er 1967-76 die Aufgabe des Sekretärs der Studienkongregation und engagierte sich mit Kardinal Gabriel Garrone für die Reform der Priesterausbildung. Im Fall Hans Küng übte er eine konstruktive Funktion aus (vgl. Pressekonferenz zu Mysterium ecclesiae, 1973). Kardinal Schröffer war Teilnehmer beider Konklave 1978.

Literatur

  • A. Schickel, Joseph Kardinal Schröffer. Ein Leben für die Kirche, Eichstätt 1991.

Weblinks


Vorgänger
Michael Rackl
† Bischof von Eichstätt
1948-1967
Nachfolger
Alois Brems
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