Joseph Lortz

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DDr. Josef Lortz (*13. Dezember 1887 in Grevenmacher, Luxemburg † 21. Februar 1975 in Luxemburg) war Kirchenhistoriker.

Biografie

Josef Lortz studierte als Germaniker an der Gregoriana, in Freiburg (Schweiz) und Bonn. Er empfing 1913 die Priesterweihe. 1923 habilitierte er bei in Würzburg. Er war als Studentenpfarrer tätig. 1929 wird er Professor in Braunsberg und 1933 Professor für Missions-Geschichte und bald darauf für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit in Münster. 1945 musste er seinen Lehrstuhl zugunsten des von den Nationalsozialisten zwangspensionierten G. Schreiber räumen, wurde 1950 Professor für Religions-Geschichte in Mainz und baute dort als Direktor der Abteilung Abendländische Religions-Geschichte mit Fritz Kern (1884-1950) das "Institut für Europäische Geschichte" auf. Seine "Geschichte der Kirche in ideengeschichtlicher Betrachtung", erreichte weite Verbreitung. Sein Werk "Die Reformation in Deutschland" trug entscheidend zur Neubewertung Martin Luthers und der Reformation auf katholischer Seite bei. Als Mitbegründer der Una Sancta-Bewegung kritisierte er innerkatholische Entwicklungen nach dem II. Vatikanum in seinem Werk "Ökumenismus ohne Wahrheit?.

Werke

  • Erneuerung und Einheit, Wiiesbaden-Stuttgart 1987.
  • Ökumenismus ohne Wahrheit ?, Münster 1975.
  • Die Reformation in Deutschland, Herder Verlag 1939, 1965 (2 Bände; 5. Auflage; 437+342 Seiten; Nachdruck: 6. Auflage 1982)
  • Geschichte der Kirche, in ideengeschichtlicher Betrachtung, Aschendoffsche Verlagsbuchhandlung Münster 1932, 1953 (464 Seiten; 17+18. Auflage; Imprimatur Monasterii, die 22. Octobris 1935 Meis Vicarius Epicopi Generalis) 1965 (23. Auflage); zahlreiche Übersetzungen.
  • Tertullian als Apologet, 2 Bände. (MBTh 9 u. 10). Münster 1927- 28;
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