José Freire Falcão

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José Freire Falcão (* 23. Oktober 1925 in Ererê, Brasilien; † 26. September 2021 in Brasília) war Erzbischof des Erzbistums Brasília und Kardinal.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

José Freire Falcão kam im Nordosten Brasiliens zur Welt. Ab 1938 studierte er am Priesterseminar in Prainha Theologie und empfing am 19. Juni 1949 die Priesterweihe. Danach wirkte er als Gemeindepfarrer und Geistlicher Assistent der Katholischen Aktion.

Bischof

Paul VI. berief ihn am 24. April 1967 zum Titularbischof von Vardimissa und Koadjutorbischof mit Nachfolgerecht von Limoeiro do Norte. Am 17. Juni desselben Jahres empfing er die Bischofsweihe und am 19. August folgte er auf dem Bischofsstuhl von Limoeiro do Norte nach. Am 25. November 1971 ernannte ihn Paul VI. zum Erzbischof von Teresina. Johannes Paul II. ernannte ihn 1984 zum Erzbischof von Brasília und – im Konsistorium vom 28. Juni 1988 – zum Kardinal, unter Zuweisung der Titelkirche San Luca a Via Prenestina. 1987 wurde er zum Vizepräsidenten des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM gewählt. Am 28. Januar 2004 nahm der Papst sein altershalber eingereichtes Rücksichtsgesuch an. Falcão nahm am Konklave des Jahres 2005 teil, aufgrund der Altersgrenze aber nicht mehr an jenem des Jahres 2013. Er erlag in einem Krankenhaus der brasilianischen Hauptstadt den Folgen einer Corona-Infektion.[1]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Osservatore Romano, 1. Oktober 2021, S3.
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