Johann-Adam-Möhler-Institut

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Das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik fördert seit dem II. Vatikanum die ökumenischen Bestrebungen der Katholischen Kirche in ihren integralen Dimensionen: die konfessionskundliche Forschung, ökumumenische Theologie, ökumenische Bildung und Ausbildung von Fachkräften, Lehr- und Vortragstätigkeit, die Förderung der ökumenischer Dialoge, die Moderation von ökumenischen Gremien, und die Herausgabe dreier Schriftenreihen und der Vierteljschrift "Catholica" für ökumenische Theologie. Es führt eine öffentliche Spezial-Bibliothek mit 150000 Bänden.

Die Einrichtung wurde am 18. Januar 1957 von Erzbischof Lorenz Jaeger in Paderborn als "Institut für Konfessions- und Diasporakunde" gegründet. Seit 1966 wird es "Johann-Adam-Möhler-Institut für Okumenik" genannt. Es diente anfänglich der wissenschaftlichen Erforschung und Darstellung der Lehren, des Kults und Lebens der getrennten Kirchen und kirchIichen Gemeinschaften mit kontroverstheologischer und pastoraler (Diaspora) Zielsetzung.

Das Johann Adam Möhler-Institut für Ökumenik wird finanziell und organisatorisch vom Erzbistum Paderborn getragen und ist der Theologischen Fakultät Paderborn angegliedert. Seine Arbeit wird unterstützt von einem Wissenschaftlichen Beirat von etwa 30 Theologie-Professoren aus allen Teilen Deutschlands.

Literatur

  • A. Brandenburg: Kardinal Jaeger und das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderbornensis Ecclesia. Festschrift Lorenz Jaeger. Paderborn 1972, 781-797.

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