Jean Zerbo

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Jean Zerbo  (* 27. Dezember 1943 in Ségou, Mali) ist Erzbischof von Bamako (Mali) und Kardinal.[1]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Jean Zerbo kam in der Diözese Ségou, das ein Suffraganbistum von Bamako ist zur Welt. Er und empfing am 10. Juli 1971 die Pries­terweihe. Nach Studien in Lyon und am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom, wo er das Lizentiat in Heiliger Schrift erlangte, war er 1982-1988 Gemeindepfarrer in Markala und Dozent am Pries­terseminar in Bamako.

Bischiof

Am 21. Juni 1988 wurde er durch Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Bamako und Titularbischof von Accia ernannt. Er empfing die Bischofsweihe am 20. November desselben Jahres durch Kardinal Jozef Tomko vor, dem Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker. Ende 1994 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Mopti und vier Jahre später, am 27. Dezember 1998, zum Metropolitanerzbischof von Bamako. Der Erzbischof ist bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz für die Wiederherstellung des Friedens des vom Bürgerkrieg schwer heimgesuchten westafrikanischen Mali seit dem Jahre 2012.

Papst Franziskus kreierte ihn im Konsistorium vom 28. Juni 2017 zum Kardinal.[2] Er erhielt die Titelkirche Sant’Antonio da Padova in Via Tuscolana.[3]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Osservatore Romano 23. Juni 2017, S. 6.
  2. Konsistorium - Papst Franziskus kreiert fünf neue Kardinäle; Papst Franziskus und die fünf neuen Kardinäle besuchen Papst em. Benedikt XVI. Kathtube am 28. Juni 2017
  3. Osservatore Romano am 7. Juli 2017, S. 7.
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