Guido Maria Conforti

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Guido Maria Conforti (* 30. März 1865 Casalora di Ravades nahe Parma. † 5. Nov. 1931 Parma), italienischer Bischof der römisch-katholischen Kirche und Seliger. Gründer der Xaverianer-Missionare.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Guido Maria Conforti wurde am 30. März 1865 in Casalora di Ravades nahe von Parma geboren. Im Alter von 11 Jahren trat er in das Knabenseminar seiner Diözese ein. Da er von Krankheiten geplagt wurde, war zunächst seine Priesterweihe in Frage gestellt. Aber auch seine körperlichen Grenzen hielten ihn nicht davon ab, seiner missionarischen Berufung zu folgen. Mit Unterstützung seines Rektors Don Andrea Ferrari, späterer Kardinal und Erzbischof in Mailand, selig gesprochen im Jahr 1987; wurde er 1888 zum Priester geweiht. Im Alter von noch nicht einmal dreißig Jahren wurde er zum Generalvikar ernannt. 1895 gründete er ermutigt durch seinen Bischof und durch den Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker die "Kongregation des heiligen Franz Xaver für die Außenmissionen" die "Xaverianer Missionare". 1899 entsandte er die ersten beiden Missionare nach China. 1902 ist er im Alter von 37 Jahren Erzbischof von Ravenna. Infolge schwerer Krankheit legte er das Amt bereits 1904 nieder. Im Jahr 1907 ernennt ihn Papst Pius XI. zum Erzbischof von Parma. Er wird die Diözese 24 Jahre lang leiten.

Unterdessen engagiert er sich auch für das Entstehen eines Missionsbewusstseins in der römisch-katholischen Kirche in Italien. Im Jahr 1916 gründete er in Zusammenarbeit mit Pater Manna die Missionsvereinigung der Kleriker, deren erster Präsident er war. Er entsandte weitere Missionare nach China, wohin er selbst 1928 zu einem Besuch reiste. Er starb am 5. November 1931 in Parma.

Die Kongregation der Xaverianer Missionare hat als besonderes Charisma und deren einziges Ziel die Verkündigung des Evangeliums unter denjenigen ist, die es noch nicht kennen. Zu den Xaverianern gehören heute 832 Mitglieder, davon stehen 652 im priesterlichen Dienst. Sie leben in 173 Gemeinschaften in der ganzen Welt.

Selig- und Heiligsprechung

Er wurde am 17. März 1996 in Rom seliggesprochen und wird am 23. Oktober 2011 in Rom heiliggesprochen.[1]


Weblinks

Anmerkungen

  1. Vgl. Keine Auszeit Domradio.de, 27.9.2011
Meine Werkzeuge