Germanus von Paris

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Germanus von Paris (* 496 bei Autun; † 28. Mai 576 in Paris) war ein Einsiedler, Abt und Bischof.

Biografie

In seiner Jugendzeit hatte Germanus als Einsiedler gelebt. In Jahr 530 erbat er die Priesterweihe und wurde bald darauf Abt im Kloster St. Symphorian, das er früh wieder verlassen musste, da er in Paris zum Bischof erwählt wurde. In diesem Amt heilte er den schwer kranken und beim Volk unbeliebten König Childebert, der sich daraufhin bekehrte und Silber einschmelzen ließ, um den Armen davon geben zu können. Auch Childeberts Nachfolger, König Chlotar, der Germanus gegenüber sehr misstrauisch war, wurde von ihm geheilt und zum christlichen Glauben bekehrt.

Mit etwa 80 Jahren soll Germanus sein Sterbedatum, der 28. Mai, offenbart worden sein. Tatsächlich war dieses Datum im Jahr 576 der Tag seines Todes. Als man seinen Sarg an einem Gefängnis vorbei trug, wurde er so schwer, dass er auf den Boden gestellt werden musste. Er konnte erst wieder weiter getragen werden, nachdem alle Gefangenen aus der Haft entlassen wurden. Der Bischof wurde in der Kirche St-Germain-des-Prés, die er selbst erbauen ließ, beigesetzt.

Germanus ist der Patron der Musik und der Gefangenen, er wird gegen Fieber und bei Feuer angerufen. Sein Gedenktag ist der 28.Mai.

Weblinks


Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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