Georg Blaskó

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Georg Blaskó ORC (DDr.; * 14. Oktober 1928 in Paris; † 29. September 1990 bei Modena in Italien) war priesterliches Mitglied des Ordens der Regularkanoniker vom heiligen Kreuz und leitender Priester des Werkes der heiligen Engel.

Biografie

Georg Blaskó studierte Philosophie und Theologie am Canisianum in Innsbruck. Er empfing durch Bischof Dr. Paulus Rusch am 25. Juli 1953 die Priesterweihe für die ungarische Diözese Pécs. In den folgenden Jahren war er als Diözesanrichter in Freiburg im Breisgau tätig und wurde dann ganz für das Werk der heiligen Engel freigestellt.

Am 30. Mai 1979 legte er die feierliche ewige Profeß im Orden der Regularkanoniker vom heiligen Kreuz ab. Er war Rektor der Schutzengelbruderschaft Innsbruck, leitender Priester des Opus Sanctorum Angelorum und als Universitätsprofessor Dekan der juristischen Fakultät in Anapolis/Brasilien. Durch sein außerordenlieh scharfes Denkvermögen und sein überragendes Gedächtnis, seine fundierten Kenntnisse auf sehr vielen Wissensgebieten hat er es verstanden, nicht nur die Angriffe gegen das Werk der heiligen Engel glänzend abzuwehren, sondern auch die Spiritualität des Werkes auf eine solide Grundlage zu stellen. Zu all diesen Aufgaben bekleidete er noch das Amt eines General-Ökonoms des Ordens. Er war geschätzter Exerzitienmeister und stand mit all seiner priesterlichen Kraft Mutter Gabriele Bitterlich in der Todeskrankheit bei.

Er verstarb auf der Autobahn bei Modena in Italien zusammen mit seinem Fahrerin Juliana Maria Busch, auf der Fahrt von Rom zum Mutterkloster St. Petersberg in Silz im österreichischen Tirol. Er fand seine letzte Ruhestätte in der Krypta der Schloßkirche von St. Petersberg am Rosenkranzfest, dem 7. Oktober 1990.

Werke

  • herausgegeben von Prof. Dr. Walter Waitz Innsbruck: "Die angelologischen Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils". Badenia Verlag Karlsruhe 1967 (ca. DIN A 4; 15 Seiten; geheftet).
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