Gebetsanliegen des Papstes für das Jahr 1969

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Gebetsanliegen des Papstes Paul IV. für das Jahr 1969

JANUAR
Dass alle Menschen im Geiste gegenseitiger Bruderliebe und der Hochschätzung anderer Völker an der Festigung des Friedens mitwirken.
Dass die Hemmnisse, die den Missionen aus Kriegen und Feindseligkeiten erwachsen, wirksam überwinden

FEBRUAR
Dass die Bemühungen zur Herstellung einer vollen Gemeinschaft zwischen der Römischen Kirche und den getrennten Kirchen des Orients erfolgreich vorangehen.
Dass die Schwierigkeiten, die dem Dialog mit nichtchristlichen Religionen im Wege stehen, durch die Liebe zur Wahrheit überwunden werden mögen.

MÄRZ
Dass dem sittenlosen Schrifttum mit allen gesetzlichen und seelsorglichen Mitteln begegnet werde.
Dass der Beitrag der Kirche zum Fortschritt der Völker von denen, die in den Missionen leben, richtig erkannt und angenommen werden.

APRIL
Dass alles, was zur Förderung von Priester- und Ordensberufen unternommen wird, im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils erneuert und von den Gläubigen gewissenhaft unterstützt werde.
Für eine genügende Zahl von Missionaren in den Missionen Lateinamerikas.

MAI
Dass die vom Zweiten Vatikanischen Konzil verlangten Neuerungen so erfolgen, dass die Gläubigen zu einer vollkommeneren Erkenntnis und Liebe Christi geführt werden.
Für eine erfolgreiche Entwicklung des Laienapostolates in den Missionen.

JUNI
Dass die Gläubigen die Heiligste Eucharistie als Opfer und Sakrament tiefer erfassen und zum Mittelpunkt ihres Lebens machen mögen.
Für die Wiederherstellung der Religionsfreiheit in allen Nationen Asiens.

JULI
Dass die Christen den Sonntag heiligen mögen.
Dass die Schwierigkeiten, mit denen die Schulen in den Missionen zu kämpfen haben, überwunden werden.

AUGUST
Dass die Glaubenslosen durch die Liebe und das gute Beispiel der Gläubigen zur Erkenntnis des wahren Gottes geführt werden mögen.
Dass die Verkündigung des Evangeliums klug und mutig Wege und Methoden benütze, die dem Stand der Kultur und der geistigen Eigenart der Völker entsprechen.

SEPTEMBER
Dass alle, die sich der Heranbildung künftiger Priester widmen, durch besondere Erleuchtung des Heiligen Geistes ihre Aufgabe vollkommener erfüllen können.
Für die Entwicklung der Presse und der Massenmedien in den Missionen.

OKTOBER
Für eine erfolgreiche zeitgemäße Studentenseelsorge.
Für die Kirche in Nigeria.

NOVEMBER
Dass die Ehegatten in den Aufgaben und Schwierigkeiten ihres Standes in der Gnade des Sakramentes Kraft suchen.
Dass in Afrika soziale und kulturelle Verhältnisse geschaffen werden, die ein christliches Familienleben begünstigen.

DEZEMBER
Dass alle Gläubigen sich ihrer Berufung zur Heiligkeit und zum Apostolat bewusst werden und ihr hochherzig nachkommen mögen.
Dass die seelsorglichen Arbeiten der Bischöfe und der Bischofskonferenzen von den Gläubigen in den Missionsländern mit Eifer unterstützt werden.


(Quelle: Kirchliches Amtsblatt für die Erzdiözese Paderborn 1968, 111 Jahrgang, Stück 22, Herausgegeben vom erzbischöflichen Generalvikariat )

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