Gebetsanliegen des Papstes für das Jahr 1968

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Gebetsanliegen des Papstes Paul IV. für das Jahr 1968

JANUAR
Alle Christen mögen zur Überzeugung kommen, dass es ohne innere Bekehrung keinen echten Ökumenismus gibt.
Für alle, die durch das schlechte Beispiel der Christen von der Kirche ferngehalten werden.

FEBRUAR
Dass alle allgemeinen Menschenrechte von allen anerkannt, beachtet und in rechtmäßiger Weise verteidigt werden.
Dass die Gläubigen sich für die Lösung der wirtschaftlichen und sozialen Probleme interessieren und mit allen an ihrer Lösung zusammenarbeiten (Decr. De Miss. n. 12).

MÄRZ
Dass die für das christliche Leben notwendige Buße und Aszese in ihrem Wert erkannt und geübt werden.
Dass die Wertschätzung der Jungfräulichkeit in der Jugend der afrikanischen Kirche tiefe Wurzeln fasse.

APRIL
Dass die Ausbildung der künftigen Priester den Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils angepasst werde.
Für die richtige Einführung und Entwicklung des Diakonats in den Missionsländern.

MAI
Dass die Verhandlungen und Anstrengungen zur Festigung des Friedens in der Welt in ehrlichen Bemühen vorangehen und von allen mit innigem Gebet unterstützt werden.
Dass die sozialen und politischen Unterschiede zwischen den Menschen verschiedener Farbe durch die Lehre des Evangeliums überwunden werden.

JUNI
Dass die Herz-Jesu-Verehrung als Quelle der Einheit, des Heiles und des Friedens bekannt gemacht werde.
Für die Ausbreitung des Glaubens in Asien.

JULI
Für die Lösung der seelsorglichen Aufgaben, die mit dem Reise- und Fremdenverkehr gegeben sind.
Für eine wirksame Lösung der Flächtlingsfrage in Asien und Afrika.

AUGUST
Dass die Heiligste Eucharistie die Quelle zur Erneuerung der religiösen Einheit unter den Christen werde.
Dass die Bemühungen zur Bekämpfung von Krankheit und Hunger in den Missionsländern von den Gläubigen unterstützt werden und erfolgreich vorangehen.

SEPTEMBER
Dass alle Gläubigen an der Glaubenslehre, wie sie vom kirchlichen Lehramt vorgelegt wird, aufrichtig und treu festhalten.
Dass die Kenntnis und Hochschätzung der missionarischen Sendung der Kirche unter den Gläubigen wachse.

OKTOBER
Dass die geistlichen und materiellen Voraussetzungen für ein geordnetes Familienleben von den Regierungen gefördert und gestützt werden.
Für eine erfolgreiche Entwicklung des Laienapostolates in den Missionen.

NOVEMBER
Dass bei der Erziehung der Jugend die religiöse und sittliche Bildung gefördert werde.
Dass die Schulen in den Missionen zu einer größeren Hochachtung der menschlichen Person beitragen.

DEZEMBER
Dass überall auf der Welt die Anerkennung Gottes, die Achtung vor der Würde des Menschen und die soziale Gerechtigkeit wachsen möge.
Dass der wiedererwachende Sinn für Religion unter den Nicht-Christen den Weg zum Evangelium Christi vorbereite.

(Quelle: Kirchliches Amtsblatt für die Erzdiözese Paderborn 1968, 111 Jahrgang, Stück 1, Herausgegeben vom erzbischöflichen Generalvikariat )

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