Gangolf

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'''Gangolf''' (geboren in Varennes-sur-Amance bei Langres in Frankreich; ermordet um 760 (?) in Burgund, Frankreich), Laie, wird als Märtyrer verehrt.
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'''Gangolf''' (* in Varennes-sur-Amance bei Langres in Frankreich; †  um 760 in Burgund, Frankreich), Laie, wird als Märtyrer verehrt.
  
 
== Biografie ==
 
== Biografie ==
Gangolf, aus hochdeliger burgundischer Familie stammend, war ein adliger Jäger und ein Heerführer sowie Besitzer eines Klosters. Sein Leben in legendärer Form wird von [[Roswitha von Gandersheim]] (* um 938; † nach 973 in Gandersheim) beschrieben.
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Gangolf, aus hochdeliger burgundischer Familie stammend, war ein adliger Jäger, Ritter und Heerführer sowie Besitzer eines Klosters. Sein Leben wird in legendärer Form von [[Roswitha von Gandersheim]] (* um 938; † nach 973 in Gandersheim) beschrieben. Er wurde zur Zeit König Pippins um 760 ermordet.
  
 
=== Namensdeutung ===
 
=== Namensdeutung ===

Aktuelle Version vom 11. Mai 2019, 13:42 Uhr

Gangolf (* in Varennes-sur-Amance bei Langres in Frankreich; † um 760 in Burgund, Frankreich), Laie, wird als Märtyrer verehrt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Gangolf, aus hochdeliger burgundischer Familie stammend, war ein adliger Jäger, Ritter und Heerführer sowie Besitzer eines Klosters. Sein Leben wird in legendärer Form von Roswitha von Gandersheim (* um 938; † nach 973 in Gandersheim) beschrieben. Er wurde zur Zeit König Pippins um 760 ermordet.

[Bearbeiten] Namensdeutung

Der Name "Gangolf kommt aus dem althochdeutschen und bedeutet soviel wie "angreifender Wolf"

[Bearbeiten] Legende/n

  • Auf einer Pilgerfahrt kam er eines Tages zu einer Quelle, die er um einen teuren Preis erkaufte, obwohl diese dreißig Kilometer von seinem Heimatort entfernt stand. Das tat er einerseits, um dem armen Besitzer zu helfen, andererseits weil er den Worten des Evangeliums vertraute, dass der Glaube Berge versetzen könne. Seine Gattin und seine Freunde zeigten wenig Verständnis für den Erwerb der Quelle und lachten ihn aus. Während eines Gastmahls stieß er vor ihren Augen einen Stab in die Erde, woraufhin am nächsten Morgen Wasser aus dieser Stelle hervorquoll und durch sein Gebet Heilkraft bekam.
  • Eine andere Legende erzählt das Lebensende des Heiligen. Seine Frau, die im Gegensatz zu ihm sittenlos und frech war, betrog ihn mit einem Priester. Sie leugnete diese Tat anfangs, Gangolf jedoch befahl ihr, die Hand in die Quelle zu tauchen. Als sie diese herauszog, war sie verbrannt. Ihr Gatte verzieh ihr zwar, verwies sie allerdings aus dem Schlafgemach und ließ den Priester aus dem Land schicken. Auf Bitten der Frau kam dieser jedoch wieder zurück und ermordete Gangolf.
  • Schon bald ereigneten sich viele Wunder am Grabe des Heiligen. Als seine Gattin das hörte, lachte sie darüber, woraufhin sie schwere körperliche Strafen zu erleiden hatte. Ihren Gefährte, den betrügerischen Priester, befiel eine Krankheit, von der er innerlich zerrissen wurde.

[Bearbeiten] Patronat und Verehrung

[Bearbeiten] Attribute

  • Laie
  • Handkreuz tragend

[Bearbeiten] Patronate

Gangolf ist Patron folgender "Stichwörter"

  • Berufe
Gerber
Schuhmacher
  • Krankheiten
Knieleiden
Hautkrankheiten
Augenleiden
der kranken Kinder
  • Menschen
Eheproblemen
  • Tiere
Pferde

[Bearbeiten] Gedenktag

  • Gedenktag katholisch
11. Mai, nicht gebotener Gedenktag im Bistum Bamberg

[Bearbeiten] Orte, die mit Gangolf in Verbindung stehen

  • Bamberg (Reliquien)
  • Varennes-sur-Amance bei Langres

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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