Fridolin Pflüger

Aus Kathpedia
(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
K ({{Aus Wikipedia|id=|date=}})
(Link)
 
Zeile 4: Zeile 4:
  
 
== Biografie ==
 
== Biografie ==
Nach dem Abitur am Waldshuter Hochrheingymnasium trat [[Fridolin]] Pflüger 1966 in den Jesuitenorden ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Pullach, Innsbruck und Tübingen. Von 1971 bis 1973 war er Erzieher und Mathematiklehrer am [[Kolleg St. Blasien]] im Schwarzwald. Am 2. Oktober 1976 wurde er in München durch Weihbischof [[Ernst Tewes]] [[Oratorium (Kongregation)|CO]] zum Priesterweihe geweiht. Von 1975 bis 1981 absolvierte er in Tübingen ein Zweitstudium der Mathematik- und Physik und war Lehrer für Mathematik, Physik und Astronomie am Jesuitenkolleg in St. Blasien. Während seines [[Tertiat]]s auf den Philippinen 1986/87 lebte er für drei Monate im Flüchtlingslager Bataan zusammen mit Flüchtlingen. Ab 1988 war er stellvertretender Schulleiter am Kolleg St. Blasien. Ab August 1992 half er beim Wiederaufbau des katholischen St. Benno-Gymnasiums in Dresden, dessen Schulleiter er 1994 wurde und bis 2003 blieb.<ref>[http://www.bistum-dresden-meissen.de/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=1643&idart=7007 Benno-Gymnasium: Stabwechsel der Schulleiter]</ref>
+
Nach dem Abitur am Waldshuter Hochrheingymnasium trat [[Fridolin]] Pflüger 1966 in den Jesuitenorden ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Pullach, Innsbruck und Tübingen. Von 1971 bis 1973 war er Erzieher und Mathematiklehrer am [[Kolleg St. Blasien]] im Schwarzwald. Am 2. Oktober 1976 wurde er in München durch Weihbischof [[Ernst Tewes]] [[Oratorium (Kongregation)|CO]] zum Priesterweihe geweiht. Von 1975 bis 1981 absolvierte er in Tübingen ein Zweitstudium der Mathematik- und Physik und war Lehrer für Mathematik, Physik und Astronomie am Jesuitenkolleg in St. Blasien. Während seines [[Tertiat]]s auf den [[Philippinen]] 1986/87 lebte er für drei Monate im Flüchtlingslager Bataan zusammen mit Flüchtlingen. Ab 1988 war er stellvertretender Schulleiter am Kolleg St. Blasien. Ab August 1992 half er beim Wiederaufbau des katholischen St. Benno-Gymnasiums in Dresden, dessen Schulleiter er 1994 wurde und bis 2003 blieb.<ref>[http://www.bistum-dresden-meissen.de/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=1643&idart=7007 Benno-Gymnasium: Stabwechsel der Schulleiter]</ref>
  
 
Ab 2003 arbeitete Pflüger drei Jahre lang für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst als Projektleiter in Adjumani, Uganda, wo damals 90.000 sudanesische Flüchtlinge ankamen und 30.000 Kinder in den Flüchtlingsschulen betreut wurden. Von 2006 bis 2008 ernannte ihn der [[Provinzial]] der deutschen Jesuitenprovinz, P. [[Stefan Dartmann]] SJ, zum Delegaten für ignatianische Pädagogik. Ab 2008 war er Regionalleiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Ostafrika, der insgesamt etwa 110.000 Flüchtlinge betreut.  
 
Ab 2003 arbeitete Pflüger drei Jahre lang für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst als Projektleiter in Adjumani, Uganda, wo damals 90.000 sudanesische Flüchtlinge ankamen und 30.000 Kinder in den Flüchtlingsschulen betreut wurden. Von 2006 bis 2008 ernannte ihn der [[Provinzial]] der deutschen Jesuitenprovinz, P. [[Stefan Dartmann]] SJ, zum Delegaten für ignatianische Pädagogik. Ab 2008 war er Regionalleiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Ostafrika, der insgesamt etwa 110.000 Flüchtlinge betreut.  

Aktuelle Version vom 17. Januar 2015, 14:29 Uhr

P. Frido Pflüger SJ bei seiner Einführung als deutscher JRS-Direktor am 23. August 2012 in Berlin

Frido (eigentlich Fridolin) Pflüger SJ (* 18. Februar 1947 in Albbruck) ist ein deutscher Jesuit. Er ist Lehrer, war Schulleiter und leitet seit September 2012 den deutschen Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Berlin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Nach dem Abitur am Waldshuter Hochrheingymnasium trat Fridolin Pflüger 1966 in den Jesuitenorden ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Pullach, Innsbruck und Tübingen. Von 1971 bis 1973 war er Erzieher und Mathematiklehrer am Kolleg St. Blasien im Schwarzwald. Am 2. Oktober 1976 wurde er in München durch Weihbischof Ernst Tewes CO zum Priesterweihe geweiht. Von 1975 bis 1981 absolvierte er in Tübingen ein Zweitstudium der Mathematik- und Physik und war Lehrer für Mathematik, Physik und Astronomie am Jesuitenkolleg in St. Blasien. Während seines Tertiats auf den Philippinen 1986/87 lebte er für drei Monate im Flüchtlingslager Bataan zusammen mit Flüchtlingen. Ab 1988 war er stellvertretender Schulleiter am Kolleg St. Blasien. Ab August 1992 half er beim Wiederaufbau des katholischen St. Benno-Gymnasiums in Dresden, dessen Schulleiter er 1994 wurde und bis 2003 blieb.[1]

Ab 2003 arbeitete Pflüger drei Jahre lang für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst als Projektleiter in Adjumani, Uganda, wo damals 90.000 sudanesische Flüchtlinge ankamen und 30.000 Kinder in den Flüchtlingsschulen betreut wurden. Von 2006 bis 2008 ernannte ihn der Provinzial der deutschen Jesuitenprovinz, P. Stefan Dartmann SJ, zum Delegaten für ignatianische Pädagogik. Ab 2008 war er Regionalleiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Ostafrika, der insgesamt etwa 110.000 Flüchtlinge betreut.

Seit 2012 ist Pflüger Nachfolger von Pater Martin Stark SJ als Flüchtlingsseelsorger im Erzbistum Berlin und Vertreter des Erzbistums in der Berliner Härtefallkommission[2].

Pflüger ist Mitglied des Rotary Clubs Dresden.[3]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Sozialpreis des Vereins der Altafraner e.V. (2010)[4]

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

  • Frido Pflüger SJ / Jürgen Leide: Das St. Benno-Gymnasium in Dresden. In: Wozu kirchliche Schulen? Profile, Probleme und Projekte; ein Beitrag zur aktuellen Bildungsdiskussion. 2001, ISBN 3-8258-4880-9

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Benno-Gymnasium: Stabwechsel der Schulleiter
  2. Dom-Radio: „Mehr Respekt“ - Jesuiten kritisieren deutsche Flüchtlingspolitik
  3. Rotary Magazin: „Ich wollte mein Leben dafür geben“ Porträt Frido Pflüger, RC Dreden-Goldener Reiter; Dekret vom 11. Januar 1951 zum Rotary-Club
  4. Sozialpreis 2010 für Fridolin Pflüger, 16. Dezember 2010

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fridolin Pflüger aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Meine Werkzeuge