Franz de Paula Graf von Schönborn

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Franziskus von Paula Graf von Schönborn (* 24. Januar 1844 in Prag; † 25. Juni 1899 in Falkenau an der Eger) aus deutschem Adel, war Bischof von Budweis und Erzbischof von Prag und Kardinal.

Biografie

Franziskus von Paula Graf von Schönborn gehöert der Linie Wiesentheid der Adelsfamilie von Schönborn - mit der neu begründetetn böhmischen Linie - an. Seine Studien machte er in Prag, Innsbruck und Rom in den Fächern Jura und Theologie. Promovierte an der Gregoriana zu Rom zum Dr. theol im Jahr 1875.

Die niederen Weihen empfing er am 25. März 1872 und am 7. August 1873 wurde er Subdiakon und am 10. August Diakon. Die Priesterweihe erfolgte am 18. August 1873. Sein erster Wirkungsort war Plan bei Marienbad als Kaplan. Bereits 1879 wurde er zum Subregens des Prager Priesterseminars und 1882 zu dessen Regens berufen.

Kaiser Franz Josef I. ernannte Schönborn nach dem Tode des Budweiser Bischofs Jan Valerián Jirsík im August 1883 zu dessen Nachfolger. Die päpstlichen Bestätigung erfolgte 29. September 1883 durch Leo XIII. die Bischofsweihe in de folgte am 18. November 1883 die Bischofsweihe St.-Salvator-Kirche zu Prag durch Erzbischof Friedrich Joseph Fürst von Schwarzenberg, die Inthronisation am 25. November 1883 in Budweis. Nach dem Tode des Erzbischofs, der in weihte wurde Schönborn am 21. Mai 1885 zu dessen Nachfolger ernannt und am 27. Juli 1885 päpstlich bestätigt. Zum Kardinal wurde er am 24.5.1889 durch Papst Leo XIII. berufen. Bald nach dem Erhalt des Kardinalspurpur starb er und wurde in der Kathedrale zu Prag beigesetzt. Er war Träger des Großkreuzes des österreichischen St.Stefans-Orden.

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