Francisco Suárez

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Francisco Suárez (* 5. Januar 1548 in Granada, † 25. September 1617 in Lissabon) war ein Jesuitenpater und führender Theologe der spanischen Barockscholastik. Er wird "Doctor Eximius" genannnt.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Francisco Suárez wurde 1548 in Granada geboren. Als Sohn eines Rechtsanwalts studierte er zunächst Jura, dann Theologie. Bereits mit 16 Jahren trat er in den Jesuitenorden ein und arbeitete als Dozent am konventseigenen Kolleg in Segovia. Sein Ansehen stieg beträchtlich und mit 31 Jahren erhielt er einen Ruf an die päpstliche Universität in Rom. Selbst Papst Gregor XIII. – der Reformator des Julianischen Kalenders – soll seine Vorlesungen besucht haben. 1585 zwang ihn seine angeschlagene Gesundheit zurück ins kühlere Nordspanien. Von 1597 an war er zwei Jahrzehnte lang Professor für Theologie an der Universität Coimbra. Im Jahre 1617 starb Suárez in Lissabon.

Denken

Neben seinen philosophischen Disputationes metaphysicae (1597) wurde Suárez v. a. durch seine Rechtsgutachten und seine theologischen Traktate bekannt. Seine Staats- und Völkerrechtslehre ist ganz von der natürlichen Vernunft der modernen Naturrechtstheorie beeinflusst und macht ihn – neben Vitoria, Las Casas und Grotius – zum Mitbegründer des Völkerrechts im neuzeitlichen Sinne. Zentraler Gedanke in Suárez’ Rechtsphilosophie ist die Trennung von Natur- und Völkerrecht. Suárez siedelt das Völkerrecht als „Gewohnheitsrecht“ zwischen Naturrecht und positivem Recht an. Dafür hat er einen rechtssystematischen und einen anthropologischen Grund.

Der argumentativ schwächere rechtssystematische Grund besteht darin, dass es s. M. n. Handlungen gibt, die es moralisch zu ächten, rechtlich aber nicht zu verfolgen gilt. So dürfe man geringfügige ungerechtfertigte Übervorteilungen im Wirtschaftsleben zwar nicht gut heißen, weil sie naturrechtlichen Prinzipien zuwider laufen, eine unbedingte Strafverfolgung jedes kleinsten Betrugs führte aber zum Erliegen des ganzes Systems. Andererseits müsse es in bestimmten Fällen eine positiv-rechtlich festgeschriebene Strafverfolgung geben, damit der Betrug nicht Überhand nimmt. Zwischen naturrechtlicher Absolutheit und positiv-rechtlicher Beliebigkeit steht bei Suárez das sich aus dem Begriff der Sitte speisende „Gewohnheitsrecht“, aus dem auch das Völkerrecht entwickelt wird. Das, was die Völker als Sitten, Bräuche und Gewohnheiten haben, sei stabil, aber nicht unveränderlich (wie das Naturrecht) und gleichzeitig flexibel, aber nicht beliebig (wie das positive Recht) und eigne sich daher für die Normen des Völkerrechts in besonderer Weise.

Diese Begründung des Völkerrechts in den „sittlichen Gewohnheiten“ der Völker hat entscheidende praktische Vorteile, ist aber nicht ganz bedenkenlos hinnehmbar, wenn man sich die Konsequenzen folgender Stelle bei Suárez klar macht: „Das Naturrecht gebietet nicht nur das Gute, sondern verbietet auch alles Böse, und zwar so, daß es keines gestattet. Das Völkerrecht kann eine schlechte Handlung dulden. Diese Zugeständnisse können wegen der Schwäche der menschlichen Natur so notwendig sein, daß fast alle Völker in ihnen übereinstimmen.“[1] Zugeständnisse an die „Schwäche der menschlichen Natur“ sind nicht unproblematisch, wenn nicht gleichzeitig damit die Forderung verbunden ist, die menschliche Natur aus ihrer eigenen Quelle heraus, aus der „natürlichen Vernunft“, zu vervollkommnen. Dies wird jedoch erst ein Jahrhundert später in der Hochaufklärung zum alles entscheidenden Programmpunkt auf der Agenda zur Verbesserung der sittlichen Lage der Menschheit. Zunächst erfolgt bei Suárez zur Bestimmung der Grenzen dieser „Zugeständnisse“ ein Rückverweis auf das Naturrecht als unbedingtes Regulativ der Rechtspragmatik: Auch das quasi unabhängig geschaffene „Völkergewohnheitsrecht“ muss vor dem Naturrecht und damit vor der „natürlichen Vernunft“ als kritische Instanz bestehen. So kann etwa eine Sitte wie Kannibalismus, selbst wenn sie gewohnheitsmäßig in einem Volk geübt wird, auch bei Suárez nicht zum Bestandteil des Völkerrechts werden.

Der anthropologische Grund für den rechtsphilosophischen Paradigmenwechsel liegt darin, dass Suárez die Übertragung des Menschenbildes vom animal rationale, dem vernunftbegabten Sinneswesen, auf das Rechtssystem ablehnt, so wie sie der römische Jurist Gaius vorgenommen hatte, indem dieser der Gattung „animal“, zu der Menschen gehören, aber auch Tiere, das Naturrecht zuwies und für das menschliche Spezifikum „rationale“ das Völkerrecht entwickelte, das somit ins Naturrecht eingebettet war, wie der Mensch in die Welt der Sinneswesen. Suárez ist dagegen der Ansicht, durch die ratio stehe der Mensch als Ganzes, also auch von der Rechtslage her, auf einer höheren Ebene, weshalb das Völkerrecht vom Naturrecht zu trennen sei.

Die Menschen sollten insbesondere die dem Tier erlaubte bedingungslose gewaltsame Verteidigung zum Selbsterhalt nicht zur Rechtsfigur erheben. Mit anderen Worten: Gewalt ist für Suárez kein Naturrecht, das Selbstverteidigungskriege zur völkerrechtlichen Notwendigkeit erhebt. Es gelte statt dessen, im Völkerrecht andere, dem Menschen als Vernunftwesen eher zukommende, Selbsterhaltungsmechanismen einzuführen. Der Gedanke, der Suárez zu diesem Traditionsbruch führt, ist ein sehr tiefer: Wenn man das „Recht auf Gewalt“ nicht naturrechtlich, sondern nur gewohnheitsrechtlich ins Völkerrecht aufnimmt, wird es modifizierbar. Man schafft damit den Krieg nicht „von heute auf morgen“ ab, behält sich aber vor, grundsätzlich über Alternativen zum Krieg nachdenken zu dürfen, denn schließlich ist der Krieg als Mittel zur zwischenstaatlichen Auseinandersetzung in dieser Lesart „vom Menschen eingeführt“ worden. Er kann also auch wieder verworfen und durch ein anderes Verfahren ersetzt werden: „Denn allein Kraft der natürlichen Vernunftsordnung war es nicht notwendig, daß diese Befugnis [zur Kriegsführung] dem ungerecht geschädigten Staat zukommt; die Menschen hätten sich auch eine andere Art von Sühneverfahren einführen können oder jene Befugnis einem dritten Fürsten als einen Schiedsrichter mit Zwangsgewalt geben können. Aber weil die jetzt eingehaltene Art leichter zu handhaben und naturgemäßer ist, wurde sie durch Gewohnheit eingeführt und ist jetzt rechtens.“[2]

Der Krieg ist also bei Suárez etwas, das aus praktischen Gründen erwogen wird, sich aber nicht zwingend aus der menschlichen Natur ergibt. Prinzipiell könnte es für die Menschen andere Methoden des Streits zwischen den Völkern geben.

Wirkung

Mit Suárez’ Trennung von Natur- und Völkerrecht liegt eine Weiterentwicklung des Völkerrechtsverständnisses vor, die auf die nächsten Schritte verweist: die Positivierung des Völkerrechts bei Hugo Grotius sowie die erste völkervertragsrechtliche Ordnung im Westfälischen Frieden (1648).

Die These, Gewalt – auch zur Selbstverteidigung – sei dem Menschen nicht natürlich gegeben, hatte entscheidenden Einfluss auf das Kriegsrecht. Im suarezianischen „Schiedsrichter“ schimmert schon so etwas wie die Vereinten Nationen durch.

Suárez’ Rechtstheorie hatte über Grotius hinaus großen Einfluss auf die kommenden Generationen rechtsphilosophischer Schulen und hinterließ bis ins 20. Jahrhundert deutliche Spuren im Naturrechtsverständnis. Das moderne Vernunftnaturrecht findet in Suárez’ Werk seinen Ausgang. Der von Suárez systematisierte Begriff des Naturrechts als Vernunftrecht hat dabei gerade auch auf das ältere deutsche Naturrecht im 17. und frühen 18. Jahrhundert gewirkt (Pufendorf, Leibniz, Thomasius, Wolff).

Werk

Theologische Werke

  • De verbo incarnato (1590)
  • De mysteriis vitae Christi (1592)
  • De sacramentis (1595)
  • De baptismo (1595)
  • De confirmatione (1595)
  • De Eucharistia (1595)
  • De vera intelligentia auxilii efficacis (1599)
  • De auxiliis (1599)
  • De scientia media (1599)
  • De libertate voluntatis divinae (1599)
  • Relectio de reviviscentia meritorum (1599)
  • De iustitia Dei (1599)
  • De poenitentia (1602)
  • De censuris (1603)
  • De Deo uno et trino (1606)
  • De praedestinatione (1606)
  • De virtute et statu religionis (1608 ff.)
  • De legibus (1612)
  • Defensio fidei (1613)
  • De gratia (1620)
  • De angelis (1620)
  • Tractatus quinque morales (1628)
  • De triplici virtute theologica (1631)

Philosophische Werke

  • Disputationes metaphysicae (1597)
  • De anima (1622)
  • De opere sex dierum (1622)
  • De immunitate ecclesiastica contra Venetos (1615)

Gesamtausgaben

  • Opera. 23 Bde. Venedig 1740 ff.
  • Opera, hrsg. v. L. Vivès. 28 Bde. Paris 1856 ff.

Literatur

  • Bendel-Maidl, L.: Gebet – theologische Reflexion und praktische Anleitung. Franz von Suárez’ Ausführungen im Vergleich mit Thomas von Aquin. In: Kirchenbild und Spiritualität. Paderborn 2007, 377-401
  • Breuer, A.: Der Gottesbeweis bei Thomas und Suárez. Freiburg 1929
  • Busch. J.: Das Wesen der Erbsünde nach Bellarmin und Suárez. Paderborn 1909
  • Cabada Castro, M.: Die Suárezische Verbegrifflichung des Thomasischen Seins. In: Theologie und Philosophie 49 (1974), 324-342
  • Darge, R.: Grundthese und ontologische Bedeutung der Lehre von der Analogie des Seienden nach Francisco Suárez. In: Philosophisches Jahrbuch 106 (1999), 312-333
  • Darge, R.: Die Grundlegung einer allgemeinen Theorie der transzendentalen Eigenschaften des Seienden bei Francisco Suárez. In: Zeitschrift für Philosophische Forschung 54 (2000), 341-364
  • Darge, R.: Suárez’ Analyse der Transzendentalien „Ding“ und „Etwas“ im Kontext der scholastischen Metaphysiktradition. In: Theologie und Philosophie 75 (2000), 339-358
  • Darge, R.: Ens intime transcendit omnia. Suárez’ Modell der transzendentalen Analyse und die mittelalterlichen Transzendentalienlehren. In: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 47 (2000), 150-172
  • Darge, R.: Der Begriff der transzendentalen Einheit bei Suárez. In: Archiv für Begriffsgeschichte 43 (2001), 37-57
  • Darge, R.: Suárez’ transzendentale Seinsauslegung und die Metaphysiktradition. Leiden 2004
  • Darge, R.: Suárez’ Theorie der ontischen Wahrheit und die Metaphysiktradition. In: Theologie und Philosophie 79 (2004), 31-54
  • Darge, R.: „Diese Lehre ist von allen die gewisseste“ Die Radikalisierung der aristotelischen Seinslehre in der Hochschulmetaphysik der frühen Neuzeit. In: G. Frank/A. Speer (Hrsg.): Der Aristotelismus in der frühen Neuzeit. Wiesbaden 2007, 17-42
  • Dordett, A.: Die kirchliche Straf- und Zwangsgewalt bei Bellarmin und Suarez. Wien 1952
  • Doyle, John P.: Collected Studies on Francisco Suárez SJ (1548 - 1617) (Ancient and Medieval Philosophy 1) (Ed. M. W. F. Stone and Victor Salas) Leuven University Press, Leuven 2011.
  • Ernst, W.: Die Tugendlehre des Francisco Suárez. Leipzig 1964
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  • Gemmeke, E.: Die Metaphysik des sittlich Guten bei Francisco Suárez. Freiburg 1965
  • Giers, J.: Die Gerechtigkeitslehre des jungen Suárez. Freiburg 1958
  • Grabmann, M.: Die Disputationes metaphysicae des Francisco Suárez in ihrer methodischen Eigenart und Fortwirkung. In: Ders.: Mittelalterliches Geistesleben. München 1926, 525-560
  • Gummersbach, F.: Unsündlichkeit und Befestigung in der Gnade nach der Lehre der Scholastik mit besonderer Berücksichtigung des Francisco Suárez. Frankfurt 1933
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  • Hoeres, W.: Bewußtsein und Erkenntnisbild bei S. In: Scholastik 36 (1961), 192-216; - ders., Wesenheit und Individuum bei Suárez. In: Scholastik 37 (1962), 181-210
  • Honnefelder, L.: Scientia transcendens. Die formale Bestimmung der Seiendheit und Realität in der Metaphysik des Mittelalters und der Neuzeit (Duns Scotus-Suárez-Wolff-Kant-Peirce). Hamburg 1990
  • Jansen, B.: Der Konservativismus in den Disputationes metaphysicae des Suárez. In: Gregorianum 21 (1940), 452-481
  • Jansen, B.: Die Wesensart der Metaphysik des Suárez. In: Scholastik 15 (1940), 161-185
  • Junk, N.: Die Bewegungslehre des Francisco Suárez. Innsbruck 1938
  • Klug, A.: Die Rechts- und Staatslehre des Franciscus Suárez. Köln 1958
  • Kremer, M.: Den Frieden verantworten. Politische Ethik bei Francisco Suárez (1548-1617). Stuttgart 2008
  • Lechner, M.: Die Erkenntnislehre des Francisco Suárez. Fulda 1911
  • Leiwesmeier, J.: Die Gotteslehre bei Francisco Suárez. Paderborn 1938
  • Leiwesmeier, J.: Unsere Erkenntnis Gottes und die Analogia entis nach der Lehre des Francisco Suárez. In: Theologische Quartalschrift 122 (1941), 70-90
  • Lewalter, E.: Spanisch-jesuitische und deutsch-lutherische Metaphysik des 17. Jahrhunderts. 1935
  • Löbmann, B.: Der kanonische Infamiebegriff in seiner geschichtlichen Entwicklung. Unter besonderer Berücksichtigung der Infamielehre des Franz Suárez. Leipzig 1956
  • Löhr, B.: Die Bedeutung der motiva credibilitatis für die fides theologica. Mit besonderer Berücksichtigung der Controverse zwischen Lugo und Suárez. Würzburg o. J.
  • Ludwig, G.: Metaphysische Grundfragen der Erziehungswissenschaft: Der Satz des Aristoteles: „Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen“ in der Interpretation des Francisco Suárez. Wuppertal 1970
  • Ludwig, J.: Das akausale Zusammenwirken (sympathia) der Seelenvermögen in der Erkenntnislehre des Francisco Suárez. München 1929
  • Marschler, T.: Die spekulative Trinitätslehre des Francisco Suárez S.J. in ihrem philosophisch-theologischen Kontext. Münster 2007
  • Müller, H. J.: Die Lehre vom verbum mentis in der spanischen Scholastik. Münster 1968
  • Neidl, W.: Der Realitätsbegriff des Franz Suárez nach den disputationes metaphysicae. München 1966
  • Öry, N.: Suárez in Rom. In: Zeitschrift für Katholische Theologie 81 (1959), 133-162
  • Rangel Rios, A.: Die Wahrheit der Aussagesätze und das göttliche Wissen von zukünftig Kontingentem bei Francisco Suárez. Berlin 1991
  • Rast, M.: Die Possibilienlehre des Francisco Suárez. In: Scholastik 10 (1935), 340-368
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  • Rommen, H.: Die Staatslehre des Francisco Suárez. Mönchengladbach 1928
  • Schneider, M.: Der angebliche philosophische Essentialismus des Suárez. In: Wissenschaft und Weisheit 24 (1961), 40-68
  • Schnepf, R.: Concursus – theoretische Hintergründe der Auslegung von Römer 13, 1 bei Francisco Suárez. Kommentar zu Gerald Hartung. In: M. Walther (Hrsg.): Religion und Politik. Baden-Baden 2004, 127-139
  • Schöndorf, H.: Individuum und Indifferenz. Francisco Suárez, Philosoph im Geist des Ignatius. In: Stimmen der Zeit 209 (1991), 109-122
  • Schuster, J.: Was versteht Francisco Suárez unter jus gentium? Wien 1936
  • Schütt, P.: Das Verhältnis von Vernünftigkeit und Göttlichkeit des Glaubens bei Francisco Suárez. Freiburg 1929
  • Seigfried, H.: Wahrheit und Metaphysik bei Francisco Suárez. Bonn 1967
  • Seiler, J.: Der Zweck der Philosophie des Francisco Suárez. Innsbruck 1936
  • Soder, J.: Francisco Suárez und das Völkerrecht. Frankfurt a.M. 1973
  • Specht, R.: Zur Kontroverse zwischen Suárez und Vásquez über den Grund der Verbindlichkeit von Gesetzen. In: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 45 (1959), 235-255
  • Specht, R.: Zur Bezeichnung unzureichender Zweitursachen bei Francisco Suárez. In: Philosophisches Jahrbuch 68 (1959), 382-393
  • Stegmüller, F.: Zur Gnadenlehre des jungen Suárez. Freiburg 1933
  • Virt, G.: Epikie, verantwortlicher Umgang mit Normen. Eine historisch-systematische Untersuchung zu Aristoteles, Thomas von Aquin und Franz Suárez. Mainz 1983
  • Vries, J. d.: Die Erkenntnislehre des Francisco Suárez und der Nominalismus. In: Scholastik 20-24 (1945-1949), 321-344
  • Werner, K.: Franz Suárez und die Scholastik der letzten Jahrhunderte. 2 Bde. Regensburg 1889
  • Wundt, M.: Die deutsche Schulmetaphysik des 17. Jahrhunderts. 1939
  • Yamabe, K.: Eucharistie und Kirche bei Francisco Suárez. München 1974

Antholgien:

  • A Companion to Francisco Suárez. (Brill´s Companions to the Christian Tradition) (Ed. Victor Salas and Robert L. Fastiggi) Brill Publications, Leiden 2014.
  • Interpreting Suárez: Critical Essays. (Ed. Daniel Schwartz) Cambridge University Press. Cambridge 2011.
  • The Philosophy of Francisco Suárez (Ed. Benjamin Hill and Henrik Lagerlund) Oxford University Press, Oxford 2012.

Übersetzungen:

Disputationes Metaphysicae:

  • Metaphysische Disputationen: Über die Individualität und das Individuationsprincip. Metaphysische Disputation V (Übersetzung Rainer Sprecht) Felix Meiner Verlag, Hamburg 1976, 2013. Teil 1: Text und Übersetzung. Teil 2: Anmerkungen.
  • The Metaphysical Disputation of the Existence of God. The Metaphysical Disputations 28 - 29. Translated by John P. Doyle. St. Augustine´s Press, South Bend, Indiana 2004.

Andere Werke:

  • Defense of the Catholic and Apostolic Faith against the Errors of Anglicanism. (übersetz von Peter L. P. Simpson) Occasio Press. New York 2012.
  • The Religious State (Auszüge von De Virtute et Statu Religionis) Burns and Oates, London 1884. Übersetz von p. William Humphrey SJ.

Anmerkungen

  1. Suárez: Ausgewählte Texte zum Völkerrecht, hrsg. v. J. d. Vries. Tübingen 1965, S. 73.
  2. Suárez: Ausgewählte Texte zum Völkerrecht, hrsg. v. J. d. Vries. Tübingen 1965, S. 65.
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