Felix von Nola

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Felix von Nola (* in Nola; † um 260 ebenda) war ein Priester und Märtyrer.

Biografie

Sein Leben wurde von Paulinus von Nola aufgezeichnet. Felix war der Sohn des in Nola lebenden Syrers Hermias, der in der römischen Armee gedient hatte. Felix wurde Christ und schenkte sein Vermögen und den ererbten Besitz den Armen. Von Maximus, dem Bischof von Nola, wurde er zum Priester geweiht. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Decius wurde Felix festgenommen und gefoltert. Im Gefängnis soll ihm ein Engel erschienen sein, seine Ketten fielen von ihm ab und er konnte an seinen schlafenden Wächtern vorbei fliehen. Bei einer zweiten Christenverfolgung versteckte sich Felix in einer Höhle, in deren Zugang eine Spinne ein dichtes Spinnennetz wob, so entging er seinen Verfolgern. Nach einem Jahr kehrte er zu seiner Gemeinde zurück.

Felix starb der Überlieferung von Paulinus nach im hohen Alter an einem 14. Januar. Eine andere Überlieferung (Martyrologium Hieronymianum) berichtet von einem Felix von Nola als Bischof der den Märtyrertod gestorben sein soll. Gregor von Tours bezeichnet ihn Martyr, Paulinus und Augustinus von Hippo als Confessor.

Zum Ende des 4. Jahrhunderts war Nola zu einem viel besuchten Wallfahrtsort geworden, Felix galt als Wiederbringer verlorener Gegenstände. An seinem Grab erhoffte man sich Wunderheilungen.

Literatur

  • Dennis E. Trout: Paulinus of Nola. Berkeley, Los Angeles, London 1999, ISBN 0-520-21709-8.
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