Erklärung vom 6. November 1968

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Erklärung

"Consilium"
unseres Heiligen Vaters
Paul VI.
bezüglich einiger Bestimmungen zu den neuen Eucharistischen Hochgebeten

6. November 1968

(Quelle: Dokumente zur Erneuerung der Liturgie, Band 1, Dokumente des Apostolischen Stuhls 1963 – 1973; Herausgegeben von Heinrich Rennings und Martin Klöckener, Butzon & Bercker Verlag Kevelaer 1983, S. 590+591, Randnummer 1198+1199 (nach dem „Enchiridion Documentorum Instaurationis Liturgicae“; ISBN 3-7666-9266-6. Lateinischer Text: N 4 [1968] 356; EL 83 [1969] 132. Deutscher Text: eigene Übersetzung)

Allgemeiner Hinweis: Was bei der Lektüre von Wortlautartikeln der Lehramtstexte zu beachten ist


1198 Bei der Erstellung der volkssprachlichen Übertragungen der neuen Eucharistischen Hochgebete ist folgendes zu beachten:

1. Der Papst bestimmte, dass dem mehrfach geäußerten Wunsch entsprochen wird, wonach in den Konsekrationsworten die Herrenworte in allen Fassungen gleich lauten sollten, um so den Vortrag durch den Priester, vor allem bei einer Konzelebration zu erleichtern.

Deshalb sollen die Herrenworte in den neuen Eucharistischen Hochgebeten folgendermaßen lauten:

Bei der Konsekration des Brotes: Nehmet und esset alle davon:
Das ist mein Leib,
der für euch hingegeben wird.

Bei der Konsekration des Weines: Nehmet und trinket alle daraus:
Das ist der Kelch
des neuen und ewigen Bundes, mein Blut,
das für euch
und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Diese Worte sollen sich insgesamt in ihrem Druck vom übrigen Text abheben gemäß den Richtlinien der Instruktion der Ritenkongregation "Eucharisticum mysterium" (Nr. 21 b).

1199 2. In den neuen Eucharistischen Hochgebeten sollen wenigstens in den Ausgaben des Kanons für den Gebrauch der Bischöfe nach den Worten "unserem Bischof N." oder "unseren Bischof N.", die in den Interzessionen vorkommen, Worte eingesetzt werden, die ihm selbst entsprechen: "und mich, deinem unwürdigen Diener" oder "Mich, deinen unwürdigen Diener", in gleicher Weise wie im Römischen Kanon, wenn die Messe von einem Bischof gefeiert wird.

H. Bugnini,
Sekretär des "Consilium"
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