Diskussion:Radiästhesie

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Folgender Satz muss noch erklärt werden:

  • Wasseradern werden nicht nur aufgespürt, sondern auch „verschlagen“ – hier darf die Wissenschaftlichkeit stark angezweifelt werden. Paulo 7:51, 28. Mai 2010 (CEST)

Der Artikel ist überhaupt zweifelhaft. Was hat dies auf wirklich auf kathpedia zu suchen?--Gandalf 08:41, 28. Mai 2010 (CEST)

@Paulo Die Praxis Wasseradern zu "verschlagen" wird so durchgeführt, dass zuerst mit dem Pendel oder der Wünschelrute eine Wasserader ausgemutet wird. Anschließend schläägt der, der das kann, einen Metallpflock an dieser Stelle in die Erde, schlägt dreimal drauf - und stellt daraufhin (erneut mit Pendel oder Wünschelrute) fest, dass die Wasserader ihren Platz gewechselt hat.

Meine Beurteilung: wenn man denkt es funktioniert, dann ist es wohl Magie, denn wie anders sollte ein an der Erdoberfläche in bestimmter Weise eingeschlagener Pflock eine Wasserader, die sich in x Metern Tiefe befindet, in Sekundenschnelle von A nach B verlegen können.... oder man glaubt es nicht, dann wäre es als Scharlatanerie zu bezeichnen.

@Gandalf: Dieser Artikel ist in der Kategorie "Esoterik" eingeordnet und soll helfen zur Unterscheidung der Geister. Das hat er hier zu suchen. Eine Gefahr, die man kennt, ist eine halbe Gefahr, wie man sagt.

Selbst wenn Käthe Bachler sich selbst als die "Wünschelrute Gottes" bezeichnet, ist das noch keine Gewähr, dass sie richtig liegt. Was viele tun, muss deshalb noch lange nicht richtig sein.

Ich weiß, dass auch Käthe Bachler sich mit dem Pendel Zeichen ausmacht: zuerst wird zB die Wasserader gesucht, anschließend macht sie sich weitere Fragen aus: wie tief ist das Wasser? wieviel Wasser ist da? wie gut ist die Qualität? .... und entsprechend oft schlägt dann die Wünschelrute nachher bei der jeweiligen Frage aus. Das hat mit Physik nichts mehr zu tun, sondern der Mensch öffnet sich hier als Medium für die Welt der Geister, und von dort kommt die Information. Es braucht immer den Menschen, um die Wünschelrute ausschlagen zu lassen, oder das Pendel pendeln zu lassen. Er wirkt hier als Medium - spätestens dann, wenn er sich Fragen mit dem Pendel/der Rute ausmacht. Christen ist es nicht erlaubt Medium zu sein. Auch ein guter Zweck heiligt nicht jedes Mittel.

Noch deutlicher sieht man es bei der Praxis über Landkarten zu pendeln..... wie sollten natürliche Gegebenheiten wie Wasseradern in einer Landkarte wirken können! Die Karte enthält ja keine Wasseradern.

Der Bereich der Radiästhesie ist sicherlich eine stark schiefe Ebene in die Welt des Mediumismus und des Okkultismus, sicherlich eine Grauzone und ein vermischtes Gebiet. Ich werde mich bemühen das fragliche Schreiben der Kirche aus den 40er Jahren zu beschaffen und den Originaltext nachreichen - wir werden dann sehen, ob die Kirche Pendeln zur Brunnensuche gutgeheißen hat oder nicht. Und selbst wenn sie das hätte - die weiterführenden Dinge wie Pendeln über der Landkarte, Auspendeln von geeigneten Lebensmitteln und Medikamenten, und weitere Verwendung des Pendels für okkulte Informationsfindung hat sie sicherlich nicht gut geheißen. Lassen wir uns bitte nicht verwirren!!

be-holy

... noch ein Nachtrag, gefunden bei der Suche: http://www.geistigenahrung.org/ftopic15680.html


Hallo Delphin, "so ist diese Arbeit auch von der Kirche gutgeheißen (Dekret vom 26. März 1942)" Bitte reiche Details zu diesem Dekret nach, dem Datum folgend kann ich keines finden. Danke be-holy

@ be-holy ,
Auf dieses Dekret (Dekret vom 26. März 1942) stützt sich der Erzbischof von Salzburg, DDr. Karl Berg schreibt dies im Vorwort des Buches "Erfahrungen einer Rutengängerin". Der Erzbischof hat die Bibliothek des Erzbistums zur Verfügung, in der die Schreiben aufbewahrt sind! Das Dekret selbst ist nicht abgedruckt. Ich denke, Du möchtest ganz sicher gehen und sagen: Hände weg von allem! Und das ist fast für jeden der Fall, denn es ist gefährlich. Der Erklärung Karl Bergs ist jedoch nichts hinzuzufügen.
Weiter oben schreibst Du, "der Zweck heiligt nicht die Mittel". Damit sagst Du aus, dass das Medium an sich (moralisch) schlecht sei. Das ist falsch.
Weil dieses Thema eine so brenzelige Sache ist, ist es sicher gut, darüber aufzuklären. --Delphin 19:05, 29. Mai 2010 (CEST)
Der Weblink auf die Uni Stuttgart ist so emotional, dass man sich frägt, ob hier Wissenschaftlichkeit überhaupt herrscht ! Erdstrahlen gibt es. Jedes Ding hat eine Strahlung. Die Materie wäre theoretisch in Jahrmilionen verstrahlt. --Paulo 20:40, 29. Mai 2010 (CEST)

@paulo: ja er ist emotional, darum habe ich ihn nicht zuanfang gepostet. Dieser Zugang ist auch nicht mein's. Das Körnchen Wahrheit, das sich dahinter verbirgt: die Strahlengitter sind wissenschaftlich nicht messbar, und sie verhalten sich auch (angeblich) anders als jede bekannte Strahlung. Letztere nimmt mit der Entfernung ab. --be-holy 18:08, 30. Mai 2010 (CEST)

@ Delphin: Ich habe intensiv gesucht, und ich finde keine Spuren dieses Dekretes im web. Auch nicht auf der Vatikan-Seite, die alles bis irgendwann zurück aufführt. Auch sonst findet man keine Sekundärliteratur. Das einzige was man findet, sind Zitate in Zusammenhang mit genau jenem Buch und genau jenem Text.... Solange Du nicht das Gegenteil beweisen kannst, behaupte ich mal: dieses Dekret gibt's nicht, und/oder die Stelle ist verfälscht wiedergegeben worden.

Wenn Du mir den Textbeweis erbringen kannst (und zwar nicht Käthe Bachler's Buch, denn das ist geduldig...) sondern dieses Dekret, bin ich gerne bereit, mir den Text anzusehen, wo genau das steht, dass die Kirche die Wünschelrute für diesen Zweck erlaubt hätte, und werde gerne meine Behauptung revidieren.

...bitte nimm's nicht persönlich, denn so meine ich es nicht; aber wenn die Kirche das einmal erlaubt hat, wäre die Schriftstelle immens wichtig (denn dann würde Unrichtiges oder Unvollständiges verkündigt). Danke und LG --be-holy 18:08, 30. Mai 2010 (CEST)

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