Diskussion:Hoffnung

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(...) die er nicht nur in einer Hilfe in seinem Leben hier auf Erden (...)

Be-holy, hier bin ich skeptisch. Der Christ lebt nicht für diese Welt. Gleichwohl muss er hier sein "Christ sein" leben. Ich würde vorschlagen, Deine Formulierung wie folgt zu ändern: "die er durch sein Leben hier auf Erden". Was hältst Du davon? Einen lieben Gruss --Weissmann 07:13, 16. Mai 2008 (CEST)

Hmmm.... Weissmann, ich persönlich hoffe, dass Gott auch dieses mein irdisches Leben in Seiner Hand hält und segnet - nicht erst mein (hoffentlich!) jenseitiges. Ein Christ lebt nicht nur für die kommende Welt - sondern eben auch hier und jetzt, und bedarf gerade hier der Hoffnung. Eine Hoffnung, die nur auf das Jenseits gerichtet ist, hat für mich so einen "suizidalen Beigeschmack".... Leben ist Gabe UND Aufgabe. HIER muss sich ein Christ bewähren - und das kann er nur im Blick auf diesen Gott, der selbst Mensch geworden ist und alle Lasten getragen hat, und der bei ihm ist alle Tage, und ihn nie im Stich lässt (auch wenn die konkrete Lebenserfahrung momentan vielleicht gerade konträr aussieht) => das ist Hoffnung für mich. Und Gott verherrlicht sich manchmal schon hier in diesem Leben, damit wir Seine Taten sehen und Hoffnung haben können....... was denkst Du über diesen Aspekt? LG & GS --be-holy 14:06, 16. Mai 2008 (CEST)
Die Hoffnung des Christen ist ein Leben bei Gott nach seinem Tode. Die andere Alternative ist das ewige Leben in der Hölle. Da der universale Gott die Liebe ist, kann sich jeder Mensch geliebt wissen. Wer in dieser Hoffnung lebt, lebt anders und verwurzelt sein Leben eben nicht zu sehr im Diesseitigen. Ob Worte oder Taten von Gott sind, können wir Menschen nicht wissen. Wir können nur versuchen, Gott in unserem Leben Raum zu geben. Aber das Ziel des irdischen Lebens ist immer der Tod. Gruß --Weissmann 14:36, 16. Mai 2008 (CEST)
..... das Ziel meines irdischen Lebens ist es, Gott zu lieben und zu verherrlichen ! Mich schenken zu lassen an die, die meiner bedürfen - und viele mitzunehmen auf den Weg des Glaubens.
Jesus sagt, Er ist gekommen, dass wir das Leben haben, und es in Fülle haben. Für mich heißt das, dieses Leben annehmen und mich auch getrauen, zu den Zeiten wo ich das kann, in der starken inneren Freude und Lebensbejahung der Kinder Gottes zu leben. Von den Widrigkeiten denke ich nicht, dass sie von Gott sind (und denke auch nicht mehr darüber nach...) - aber ich hoffe zutiefst, dass Gott auch die Widrigkeiten verwenden kann um daraus Heil zu erschaffen. Aus dieser Hoffnung heraus, dass Er da ist, auch in den Ölbergstunden des Lebens, schöpfe ich die Kraft für mein Leben und kann hinter dem Kreuz schon an die Auferstehung glauben. Ich weiß aus der Kraft der Hoffnung und aus der Erfahrung des Durchgelittenen: mit Gott werde ich durch jedes dunkle Tal hindurchgehen . Die Frage, um die auch die Hoffnung kreist: wozu, zu welchem Ziel hat Gott mich genau auf diesen Platz gestellt? - der Tod ist für mich nicht das Ziel des Lebens. Weder im Sinne von Ende noch im Sinne von Sinnbestimmung.
LG & GS --be-holy 17:57, 16. Mai 2008 (CEST)
Lieber Be-holy, vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Der Tod ist die Bedingung, damit wir ewiges Leben, so Gott wil, erlangen. Natürlich sollen wir unseren Herrn lieben "mit ganzer Seele", den Nächsten lieben "wie uns selbst", aber dennoch ist der irdische Tod das Ziel. Gott wird uns rufen, wenn er uns haben will. An Widrigkeiten kannst Du wachsen, sie positiv nutzen, dann bringen Sie Dir Heil. Eine Art Transformation des Bösen, um Gutes daraus zu machen. Es kostet allerdings viel Kraft. Wir liegen also gar nicht weit auseinander. Aber ich denke, wir schweifen etwas ab. Ich danke Dir für Deine Zeit und wünsche Dir noch einen schönen Abend und viel Kraft. Einen lieben Gruß --Weissmann 19:35, 16. Mai 2008 (CEST)
Der Tod als solcher ist Folge der Sünde - und Tor, Durchgang zum Ewigen Leben. Aber ok - wollen wir's dabei belassen. Gott ist nicht einer, der vom Himmel droben sein kosmisches Terrarium betrachtet, sondern ein Gott-mit-uns, der tatsächlich ins Leben helfend eingreift. Hier und jetzt. Für Dich ganz konrekt, wenn Du ihn darum bittest. Nicht immer so wie Du Dir das wünscht und erbittest, aber als der Treue und Wahrhaftige. Wir werden nicht mit faulen Vertröstungen aufs Jenseits abgespeist, sondern dürfen Gottes Handeln hier und jetzt erwarten, erbitten und erhoffen (womit wir wieder beim Thema wären ;) ) - Dir auch noch einen schönen Abend - --be-holy 21:29, 16. Mai 2008 (CEST)

Hoffnung auf das Jenseits

Der Christ versteht in der Hoffnung seine Rettung, die er nicht nur in einer Hilfe in seinem Leben hier auf Erden, sondern ebenso in der Hoffnung auf ein ewiges Leben, in der beseligenden Gottesschau, sieht. Das möchte ich einmal zur Diskussion stellen. Ist die Hoffnung nicht in erster Linie auf das Jenseits ausgerichtet? Hier klingt das Zentrale eher zweitrangig durch. Alles weitere wäre mir zu gutmenschelnd. --Moonbrother 08:48, 26. Sep 2008 (CEST)

Liebe ist Grund für Hoffnung

Hallo Benedikt, das sieht mir doch arg nach perönlicher Meinung aus. Wer liebt, hat auch die Chance, hoffnungslose Situationen zu meiden. Deus caritas est. Gruß --CMB 17:34, 10. Jan. 2009 (CET)

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