Datei:Jubiläum der Barmherzigkeit-Logo.png

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Jubiläum_der_Barmherzigkeit-Logo.png(277 × 449 Pixel, Dateigröße: 80 KB, MIME-Typ: image/png)

Das Logo, stellt so etwas wie eine Summa Theologiae zum Thema der Barmherzigkeit dar und ist mit einem Motto begleitet. Das aus dem Lukasevangelium stammende Wort "Barmherzig wie der Vater" (Lk 6,36 EU) lädt ein, die Barmherzigkeit nach dem Vorbild des Vaters zu leben. Dieser ruft dazu auf, nicht zu urteilen oder gar zu verdammen, sondern zu vergeben und in geradezu maßloser Weise Liebe und Verzeihung zu schenken (vgl. Lk 6,37-38 EU). Das Logo ist ein Werk des Jesuiten Marko I. Rupnik. Es zeigt den Sohn, der sich den verlorenen Menschen auf die Schultern lädt. Hier wird ein Bild aufgegriffen, das schon die frühe Kirche sehr geschätzt hat, weil es die Liebe Christi zeigt, der das Geheimnis seiner Menschwerdung im Werk der Erlösung zur Vollendung führt. Das Bild ist so gestaltet, dass deutlich wird, wie der gute Hirte in direkten Kontakt mit dem Fleisch des Menschen kommt. Er tut dies mit einer Liebe, die in der Lage ist, Leben zu verändern. Der gute Hirte trägt die Menschheit mit außerordentlicher Barmherzigkeit auf den Schultern und seine Augen verbinden sich mit denen des Menschen. Christus sieht mit dem Auge Adams, und dieser mit dem Auge Christi. Jeder Mensch entdeckt also in Christus, dem neuen Adam, die eigene Menschlichkeit und, indem er in Christi Blick die Liebe des Vaters wahrnimmt, die Zukunft, die ihn erwartet.

Die Szene ist von einer sogenannten Mandorla, einer mandelförmigen Figur, eingefasst. Diese in der antiken und mittelalterlichen Ikonographie beliebte Form deutet die gleichzeitige Präsenz der göttlichen und der menschlichen Natur in Christus an. Die drei konzentrischen Ovale mit ihrem progressiven, nach außen immer heller werdenden Farbverlauf symbolisieren die Bewegung Christi, der den Menschen aus der Nacht der Sünde und des Totes zum Licht bringt. Auf der anderen Seite steht die tiefdunkle Farbe im Zentrum auch für die Undurchdringlichkeit der Liebe des Vaters, der alles verzeiht.

Das Bild zeigt die Wundmale des Herrn. Die Seitenwunde, das geöffnete Herz Christi, aus der Gottes Barmherzigkeit fließt, ist jedoch unter dem Gewand verborgen. Die Balken des Kreuzes sind im unteren Teil deutlich zu sehen. Das Kreuz zeigt, dass er als Vater lieber selber leidet, als uns für unsere Sünden, für all die Beleidigungen, die wir ihm zufügen, zu strafen. Unser Kreuz kann für uns zum Ansporn werden, diese Barmherzigkeit nachzuahmen, lieber selber zu leiden, als andere leiden zu lassen, lieber auf das eigene Recht zu verzichten, als andere um ihr Recht zu bringen (vgl. Das Jahr der Barmherzigkeit Kath.net am 1. Januar 2016 von Stefan Fleischer)

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aktuell14:57, 5. Mai 2015Vorschaubild der Version vom 5. Mai 2015, 14:57 Uhr277 × 449 (80 KB)Oswald (Diskussion | Beiträge)* Bildbeschreibung: Logo des Jubiläums der Barmherzigkeit * Quelle: http://www.iubilaeummisericordiae.va/content/gdm/de/logo.html * Lizenz: Das Logo wurde bei den entsprechenden internationalen Organisationen registrie…

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