Darío Castrillón Hoyos

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Darío Castrillón Hoyos (*4. Juli 1929 in Medellin in Kolumbien; † 17. Mai 2018 in Rom[1]) war ein römisch-katholischer Kurienkardinal. Vom 15. Juni 1996 bis zum 31. Oktober 2006 war er Präfekt der Kleruskongregation.

Biografie

Kardinal Darío Castrillón Hoyos wurde am 4. Juli 1929 in Medellín in Kolumbien geboren. Er studierte Philosophie und Theologiest und promovierte anschließend in Kanonischem Recht. Außerdem absolvierte er eine Ausbildung in Religionssoziologie, Wirtschaftsethik und Politikwissenschaften.

Am 26. Oktober 1952 wurde er zum Priester geweiht. Kardinal Darío Castrillón Hoyos war zunächst Vikar in zwei Landgemeinden. Später wurde er Dozent für Kirchenrecht. Am 2. Juni 1971 wurde er zum Bischofs-Koadjutor für Pereira und zum Titularbischof von Villa Regis ernannt. Die Bischofsweihe folgte am 18. Juli 1971. Am 1. Juli 1976 wurde er Bischof von Pereira. Von 1983 bis 1987 war er Generalsekretär, von 1987 bis 1991 Vorsitzender des lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM. Am 16. Dezember 1992 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Bucaramanga ernannt.

Am 15. Juni 1996 erfolgte der Ruf aus dem Vatikan, und Hoyos wurde zum Präfekten der Kongregation für den Klerus ernannt. Er war auch an der Arbeit am Katechismus der Katholischen Kirche beteiligt. Am 21. Februar 1998 erfolgte die Ernennung zum Kardinal. Als Kardinal-Diakon bekam er die Kirche SS. Nome di Maria al Foro Traiano zugewiesen. Am 14. April 2000 wurde er zum Präsidenten der Kommission Ecclesia Dei ernannt. Am 31. Oktober 2006 wurde altersbedingt sein Rücktritt als Präfekt der Kleruskongregation von Papst Benedikt XVI. angenommen. Er starb am 17. Mai 2018 in Rom.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Papst trauert um Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos Vatican News am 18. Mai 2018
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