Clemensschwestern

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Die Clemensschwestem (Barmherzige Schwestern von der allerseligsten Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria) ist eine Kongregation im Bistum Münster (Westfalen). Sie wurde 1808 vom damaligen Generalvikar Clemens von Droste zu Vischering als erste deutsche Kongregation nach der Säkularisation gegründet.

Erste Oberin war die Porträtmalerin und konvertierte Pastorentochter Maria Alberti († 1812). Die Gründung wurde mitgetragen von dem Münsteraner Kreis um die Fürstin Gallitzin, als Vorbild diente die Gründung Vinzenz von Paul. Die Schwestern sollten in der Krankenpflege (seit 1820 im "Clemenshospital", daher ihr Name) und Erziehung arbeiten: Heute wird die Arbeit auf weitere sozial-caritative Tätigkeiten ausgedehnt. Die Kongregation wirkt hauptsächlich im Bistum Münster und in den Nachbardiözesen. Eine bedeutende Generaloberin war Mutter Claudia Bachofen von Echt († 1922). Schwester Euthymia († 1955) wurde 2001 seliggesprochen.

Literatur

  • Erwin Gatz, Kirche und Krankenpflege im 19. Jahrhundert, München 1971.
  • M. Padberg, M. Euthymia. Recklinghausen 1977.
  • E. Eche, Ich diente, und mein Lob ist Frieden, Münster 1989.