Claus Hipp
Claus Hipp (* 22. Oktober 1938 in München) ist Dr. jur. und Inhaber des führenden Unternehmens "Hipp" zur Herstellung von Babynahrung. Er ist verheiratet, fünffacher Vater und bekennender Katholik. Er sieht sein unternehmerisches Handeln in christlicher und sozialer Verantwortung.
Claus Hipp fördert gezielt Hilfsprojekte gemeinnütziger Organisationen und Werke. Im Jahre 2008 ist er Referent beim Kongress Freude am Glauben.
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Biografie
Claus Hipp ist aufgewachsen in gutbürgerlichen Verhältnissen bei seinen Eltern. Von 1950 bis 1954 besuchte er das humanistische Gymnasium in Scheyern. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr erhielt er Unterricht für die Oboe. 1954 bis 1959 besuchte er das Luisen-Gymnasium in München. Zu dieser Zeit fand Hipp sein Interesse für die Bildende Kunst.
Es folgte eine intensive Auseinandersetzung mit der Bildhauerei. Hipp schuf erste Skulpturen aus Speckstein und Bronze. Ab dem 17. Lebensjahr erlernte er die russische Sprache. Hipp befasste sich darauf mit russischer Literatur in Originalsprache. Nach Abschluss der Hochschule 1959 erhielt er seine künstlerische Ausbildung bis 1970 an der Münchner Kunstschule, wo Hipp Meisterschüler von Heinrich Kropp wurde. Indes nahm er 1960 ein Jura-Studium auf, das er 1977 mit der Promotion zum Dr. jur. abschloss.
Claus Hipp trat 1964 in den Betrieb seines Vaters Georg Hipp in Pfaffenhofen an der Ilm ein und übernahm 1968 Geschäftsleitung im Familienunternehmen. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Unternehmen zu einem der führenden Hersteller für Babynahrung. Für seine Produkte verwendet er ausschließlich Früchte aus ökologischen Landbau, wobei er auf diesem Gebiet zum Pionier der industriellen landwirtschaftlichen Nutzung avancierte.
Ab 1970 wurde er auch als freischaffender Künstler tätig. In den Jahren 1960 bis 1977 war Claus Hipp im Reitsport aktiv und feierte Erfolge bei internationalen Sprung- und Military-Turnieren. Im Anschluss begann er mit der Zucht von Turnierpferden. Ab 1989 wurde er als Kunsterzieher tätig; 1990 erhielt er den Bayerischen Verdienstorden.
Im Jahr 1995 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um die Umwelt. Seit 1996 ist Hipp Schirmherr des Münchner Ablegers der Tafeln e.V. Von 1998 bis 2004 stand Hipp als Präsident an der Spitze der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Zugleich war er Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages sowie seit 2001 Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.
Im Jahr 2000 erhielt er den Franz Kafka Kunstpreis für Malerei in Prag. Ab 2001 unterrichtete er als Professor für nichtgegenständliche Malerei an der Freien Universität Bozen. Noch im selben Jahr wurde er als ordentlicher Professor an die Kunstakademie Tibilisi, Georgien berufen. 2003 erhielt er den Lehrauftrag der Akademie Bad Reichenhall. 2004 wurde Claus Hipp zum Ehrensenator der privaten IMADEC University in Wien ernannt.
Im Jahr 2005 wurde er mit dem "Deutscher Gründerpreis" für herausragende Leistungen als Unternehmer geehrt. Seit 2007 ist er Mitglied der von Bundesminister Sigmar Gabriel (SPD) ins Leben gerufenen Naturallianz, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt.
Dr. Claus Hipp ist, im ca. März 2013, in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste feierlich aufgenommen worden. [1]
Werke
- Nikolaus Hipp, Eva Demmerle: Claus Hipp – "Dafür stehe ich mit meinem Namen". Claus Hipp im Gespräch mit Eva Demmerle. Universitas, München 2004, 175 S., ISBN 3-8004-1460-0
- „Die Freiheit es anders zu machen.“, Mein Leben, meine Werte, mein Denken, Pattloch Verlag 2008 (272 Seiten; ISBN 978-3-629-02207-3).
Weblinks
- Unternehmen der Babykostherstellung
- Hompage privat
- Literatur von und über Claus Hipp im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Das Auto fährt mit Pflanzenöl
- Claus Hipp auf dem katholischen Medienportal kathTube
- Claus Hipp in den katholischen Nachrichten kath.net
