Christoph Binninger

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Christoph Binninger (Dr. theol. habil.; 30. Dezember 1964 in Mannheim) ist Dozent für Dogmatik, Patrologie und Fundamentaltheologie und Direktor des „Studium Rudolphinum“ in Regensburg.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Christoph Binninger studierte Philosophie und Theologie in Mainz, Rom, Freiburg und München. Er empfing am 10. Oktober 1990 die Priesterweihe für das Bistum Mainz. Er promovierte 1997 an der Gregoriana und habilitierte sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München in München 2002. Seit 2004 arbeitet er in der theologischen Fortbildung des Klerus ím Bistum Regensburg sowie in der Seelsorge in der Pfarrei St. Josef in diesem Bistum.[1] Von 2003 – 2015 war er Privatdozent für Dogmatik an der Ludwig-Maximilians-Universität und seit 2013 außerordentlicher für Dogmatik an der Päpstlich Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Im Jahre 2010 wurde er Direktor des Bischöflichen Studium Rudolphinum. Er ist seit 2015 Bischöflicher Beauftragter für Ökumene im Bistum Regensburg.[2] Außerdem leistet er seit 2004 einen monatlichen Beitrag für die Schrift „Directorium Spirituale“ mit und ist theologischer Beirat der überregionalen katholischen Tageszeitung Die Tagespost.

Seine wissenschaftliche Schwerpunkte sind Ekklesiologie, Anthropologie, Theologiegeschichte des 19. Jahrhunderts.[3]

Werke

  • Dissertation 1997: Mysterium inhabitationis Trinitatis. M. J. Scheebens theologische Auseinandersetzung mit der Frage nach der Art und Weise der übernatürlichen Verbindung der göttlichen Personen mit dem Gerechten (=MThS. S 61), EOS Verlag St. Ottilien 2002.
  • Habilitationsschrift 2002: „Ihr seid ein ausgewähltes Geschlecht“. Berufen zum Aufbau des Gottesreiches unter den Menschen. Die Laienfrage in der katholischen Diskussion in Deutschland um 1800 bis zur Enzyklika „Mystici corporis“ (1943) (=MThS. S 62), EOS Verlag St. Ottilien 2003.
  • Matthias Joseph Scheeben. Ansätze für die moderne Laienfrage in seinem „Handbuch der katholischen Dogmatik“, in: Vidal, E. B. / Morali, I. (Hrsg.), Sentire cum ecclesia, FS zum 75. Geburtstag von Karl-Josef Becker, Valencia 2003, 499-514.
  • „Ich bin das Brot des Lebens“. Eucharistie – Lebensgemeinschaft mit Christus – Diakonie, in: Regensburger Diakone Aktuell 6 (2005) 4 – 6.
  • Deus caritas est“. Versuch einer Entfaltung und Ausdeutung der theologischen Grundaussagen der ersten Enzyklika von Benedikt XVI.: Schulz, M. / Voderholzer, R. / Schaller, Ch. (Hrsg.), Mittler und Befreier. Die christologische Dimension der Theologie, FS zum 60. Geburtstag von Gerhard Ludwig Müller, Freiburg/Br. 2008, 203-215.
  • „Deus caritas est“. Versuch einer Entfaltung und Ausdeutung der theologischen Grundaussagen der ersten Enzyklika von Benedikt XVI.: Kreiml, J. (Hrsg.), Christliche Antworten auf die Fragen der Gegenwart – Grundlinien der Theologie Papst Benedikt XVI., Regensburg 2010, 153-168.
  • Die pneumatologisch-anthropologischen Ansätze in der Trinitätslehre des Dionysius Petavius und ihr Einfluss auf die „Römische Schule“ um Carlo Passaglia und Johann Baptist Franzelin, im: MThZ 62 (2012) 343-355.
  • Theologische Reflexionen zum Sakrament der Eucharistie: Diözese Eichstätt, „Ich bin das Brot des Lebens“ (Joh 6,35) – Theologische, katechetische und liturgische Handreichungen zur Vorbereitung auf den „Eucharistischen Kongress“ in Köln (2013), Eichstätt 2011, 5-24.

Rezensionen

  • Matthias Beck, Hippokrates am Scheideweg. Medizin zwischen naturwissen- schaftlichem Materialismus und ethischer Verantwortung, in: ZME 48 (2002) 420-421.
  • Matthias Beck, Seele und Krankheit. Psychosomatische Medizin und theologische Anthropologie, in: ZME 49 (2003) 228-229.
  • Paulo Suess, Weltweit artikuliert, kontextuell verwurzelt. Theologie und Kirche Lateinamerikas vor den Herausforderungen des „dritten Subjekts“. Zeugnisse, Analysen, Perspektive, in: MThZ 54 (2003) 228-229.
  • Gisbert Greshake, Maria Ecclesia. Perspektiven einer marianisch grundierten Theologie und Kirchenpraxis, in: AMBO 1 (2016) 394-396.
  • Johannes Oeldemann, Einheit der Christen. Wunsch oder Wirklichkeit? Kleine Einführung in die Ökumene, in: AMBO 1 (2016) 396-397.
  • Thomas Marschler/ Thomas Schärtl (Hg.), Dogmatik heute. Bestandsaufnahme und Perspektiven, in: AMBO 1 (2016) 397-398.
  • Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Handbuch der Ökumene und Konfessionskunde, Bd. 1 (Hg. Johannes Oeldemann, Konfessionskunde), Paderborn 2015.
  • Kongregation für die Glaubenslehre, Dokumente seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Erweiterte Ausgabe (1966-2013), Freiburg/ Br. 2015.
  • Predel, G., Schöpfungslehre: Gegenwärtig Glauben Denken. Systematische Theologie (Hrsg. Ruhstorfer, Kh.), Bd. 4, Paderborn 2015.[4]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Aus der Wikipedia, abgerufen am 31. März 2020
  2. DIE LEITUNG DES „Bischöflichen Studium Rudolphinum“, abgerufen am 31. März 2020
  3. Aus der Wikipedia, abgerufen am 31. März 2020
  4. https://www.hochschule-heiligenkreuz.at/wp-content/uploads/2017/03/Binninger-Publikationen-2017.pdf PUBLIKATIONEN] bei der Päpstlich Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz.
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