Christmette

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Die Christmette ist die feierliche heilige Messe, die zu Weihnachten in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gefeiert wird.

Das Wort "Mette" kommt vom Lateinischen "hora matutina" ("Matutin"), der Bezeichnung für das nächtliche Stundengebet der Kirche. Die liturgische Bezeichnung für die erste der drei Messfeiern an Weihnachten ist "Missa in nocte" (Messfeier in der Nacht), die etwa ab dem 5. Jahrhundert nach der Matutin gefeiert wurde. Seit dem 4. Jahrhundert wurde das Weihnachtsfest am 25. Dezember mit der "Missa in die" (Messfeier am Tage) gefeiert.

Die Mette ist neben der Feier der Osternacht die zweite große liturgische Nachtfeier im Kirchenjahr. Die Christmette findet üblicherweise gegen Mitternacht, regional aber auch am frühen Morgen des 25. Dezember statt. Sie wird auch "Engelamt" genannt, da das Evangelium dieser Messe mit dem Jubelgesang der Engel endet (Lk 1,13-14 EU).[1]

Anmerkungen

  1. Balthasar Fischer: Art. Engelamt in: LThK, 3. Auflage, Bd. 3, Sp. 655.
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