Christentum

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Unter Christentum versteht man im allgemeinsten Sinn die christliche Religion als solche, einschließlich ihrer Anhänger (der Gläubigen) und der geglaubten Inhalte.

Die christliche Religion ist nur im Hinblick auf Jesus Christus angemessen zu erfassen. Wer Christ ist, glaubt an den menschgewordenen Sohn Gottes, der die Menschen im Heiligen Geist zum himmlischen Vater führen will, und an seine Auferstehung.

Die katholische Kirche hält daran fest, dass ihr von Jesus Christus die Fülle der Heilsmittel anvertraut ist (vgl. 2. Vatikanisches Konzil, Dekret über den Ökumenismus "Unitatis redintegratio", Nr. 3). Aufgrund der Rechtfertigung durch den Glauben in der Taufe gebührt auch den nichtkatholischen Gläubigen "der Ehrenname des Christen, und mit Recht werden sie von den Söhnen der katholischen Kirche als Brüder im Herrn anerkannt" (ebd.).

Das Christentum ist vor allem drei Gründen im Römischen Reich innerhalb von knapp 300 Jahren zur führenden Religion geworden, da die Christen strikt gegen die Tötung ungeborener Kinder waren, dann, weil sie die Frauen als gleichwertige Personen ehrten, zum dritten, weil sie sich um die Armen und Bedürftigen kümmerten.

Eigenschaften des Christentums

Eigenschaften des Christentums, beschreibt Papst Pius XII. in der Enzyklika Meminisse iuvat:
41. Durch diese mit dem Bittgebet verbundene wirkliche Erneuerung der Lebensgewohnheiten ziehen sie die Gnade Gottes nicht nur auf sich, sondern auch auf die Kirche herab, die sie wie eine gütige Mutter lieben sollen. Dadurch erneuern sie jedesmal, wenn die Umstände es erfordern, eine Lebenshaltung, die in ihrer ausdrucksvollen Großartigkeit im Brief an Diognet beschrieben ist: "Die Christen ... sind zwar im Fleisch, leben jedoch nicht nach dem Fleisch. Sie leben auf der Erde, haben jedoch ihre Heimstätte im Himmel. Sie befolgen die ordentlichen Gesetze und überwinden die Gesetze durch ihre Lebenshaltung. Sie lieben alle, und alle verfolgen sie. Sie werden übergangen, verurteilt, getötet und fühlen sich doch voller Leben ... Sie werden entehrt und ernten Ruhm in der Entehrung. Ihr guter Ruf wird zerrissen und gibt doch Zeugnis von ihrem Gerechtigkeitssinn ... Wenn sie sich rechtschaffen verhalten, werden sie wie Missetäter bestraft. Wenn sie bestraft werden, freuen sie sich, als würden sie zum Leben erweckt ... " (Ep. ad Diogn. V; PG Il, S. 1174-1175). "Um all das zusammenfassend auszudrücken: Was die Seele im Leib ist, das sind die Christen in der Welt" (Ebd. VI; PG IV, S. 1175).

Literatur

Weblinks

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