Calixtus I.

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Er wurde in Rom im heutigen Stadtteil Trastevere geboren. Ihm ist die Erweiterung der ältesten Friedhofsanlage der christlichen Gemeinde zu verdanken: der an der Via Appia in Rom gelegenen [[Katakombe]]n, die seinen Namen erhielten. Dort wurden 46 Päpste und über 170.000 (!) [[Märtyrer]] beigesetzt. Er ließ an dem Ort, wo er während einer fürchterlichen Unruhe der Götzendiener durch ein Fenster in einen Brunnen von Trastevere in Rom gestürzt wurde, eine der ältesten und schönsten römischen Kirchen errichten, Santa Maria in Trastevere. Er starb als Märtyrer. Der [[Papstname]] wurde erst im Mittelalter von [[Kallistus II.]] wieder aufgegriffen.
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Der heilige '''Kallistus I.''' wurde in Rom im heutigen Stadtteil Trastevere geboren. Der Herkunft nach war er vermutlich Sklave. Er wurde [[188]] zu Bergwerksarbeit auf die Insel Sardinien verbannt und von Kaiser Commodus begnadigt. Ihm ist die Erweiterung der ältesten Friedhofsanlage der christlichen Gemeinde zu verdanken: der an der Via Appia in Rom gelegenen [[Katakombe]]n, die seinen Namen erhielten. Dort wurden 46 Päpste und über 170 000 [[Märtyrer]] beigesetzt. Er ließ an dem Ort, wo er während einer fürchterlichen Unruhe der Götzendiener durch ein Fenster in einen Brunnen von Trastevere in Rom gestürzt wurde, eine der ältesten und schönsten römischen Kirchen errichten, Santa Maria in Trastevere. Er starb vermutlich als Märtyrer. Der [[Papstname]] wurde erst im Mittelalter von [[Kallistus II.]] wieder aufgegriffen.  
 
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Version vom 14. Oktober 2012, 10:15 Uhr

Kallistus I. (* um 160 in Rom; † 222); (Calixt I., ital.: S. Callisto) war von 217 bis 222 Papst und Bischof von Rom.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Namensdeutung

Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß der besonders Schöne.

Biographie

Der heilige Kallistus I. wurde in Rom im heutigen Stadtteil Trastevere geboren. Der Herkunft nach war er vermutlich Sklave. Er wurde 188 zu Bergwerksarbeit auf die Insel Sardinien verbannt und von Kaiser Commodus begnadigt. Ihm ist die Erweiterung der ältesten Friedhofsanlage der christlichen Gemeinde zu verdanken: der an der Via Appia in Rom gelegenen Katakomben, die seinen Namen erhielten. Dort wurden 46 Päpste und über 170 000 Märtyrer beigesetzt. Er ließ an dem Ort, wo er während einer fürchterlichen Unruhe der Götzendiener durch ein Fenster in einen Brunnen von Trastevere in Rom gestürzt wurde, eine der ältesten und schönsten römischen Kirchen errichten, Santa Maria in Trastevere. Er starb vermutlich als Märtyrer. Der Papstname wurde erst im Mittelalter von Kallistus II. wieder aufgegriffen.

Legende/n

Kanonisation, Patronat und Verehrung

Attribute

  • Mühlstein
  • Brunnen

Patronate

Kallistus I. ist Patron folgender "Stichwörter"

  • Berufe
  • Geographie
  • Katastrophen
  • Krankheiten
  • Menschen
  • Natur
  • Relgion
  • Tiere

Gedenktag/e

  • Gedenktag katholisch
14. Oktober
nicht gebotener Gedenktag
in Reims: Übertragung der Gebeine: 11. August

Weitere Heiligengedenktage vom Heutigen

Gedenktage vom 14. Oktober

Bauernnregeln

Orte, die mit Kallistus I. in Verbindung stehen

Biographische Orte

Orte mit Relquien des Heiligen

Reliquien von Kallistus I. kamen im 9. Jahrhundert nach

Wallfahrtsorte

Quellen

Querverweise

Querverweise

Weblinks

Vorgänger
Zephyrinus
Papst
217 - 222
Nachfolger
Urban I.
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