Burkhard von Würzburg

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Der heilige Burkhard (* 7. Jahrhundert, Südwestengland; † 9. Februar 754 in Homburg) war ein angelsächsischer Missionar und erster Bischof von Würzburg. Er wird als Patron bei Gliederkrankheiten, Lendenschmerzen und Nierenleiden angerufen. Sein Festtag ist der 14. Oktober.

Biografie

Burkhard kam aus England und erhielt auch dort seine Ausbildung. Der heilige Bonifatius suchte Missionare für Deutschland und so beschloss der junge Priester, sich dem großen Glaubensboten anzuschließen und den Heiden das Evangelium zu verkünden.

Karl Martell schenkte ihm ein Jagdschloss, das zu einem Kloster umfunktioniert wurde und aus dem sich im Laufe der Zeit das Stift Neustadt entwickelte. Vom heiligen Bonifatius bekam Burkhard das Bistum Würzburg zugewiesen. Als Bischof predigte er das Evangelium, ließ Kirchen errichten, sorgte sich um die Ausbildung der jungen Kleriker und ermahnte sein Volk, auf dem Weg der Heiligkeit voranzuschreiten. Außerdem baute er zum Andenken an den heiligen Kilian, des Glaubensboten der Franken, eine Kathedrale und errichtete ein Kloster zu Ehren des heiligen Andreas, in das er sich auch selbst immer wieder zum Gebet und zu Betrachtungen zurückzog.

Nachdem er lange Zeit als Bischof gedient hatte, sehnte er sich nach Ruhe, um sich ungestört auf den Tod vorbereiten zu können. Der heilige Bonifatius gewährte ihm dies und so zog sich Burkhard nach Homburg zurück, wo er am 9. Februar 754 starb.

Weblinks

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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