Bund Katholischer Ärzte

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Der Bund Katholischer Ärzte (BKÄ) versteht sich als "eine Vereinigung von katholischen Ärzten, die als christliche, glaubenstreue Ärzte im Bereich Beruf - Kirche leben und wirken"[1]. Leiter der Vereinigung ist Dr. (I) Gero Winkelmann, der als praktischer Arzt in Unterhaching bei München tätig ist.

Inhaltsverzeichnis

Vereinszweck

Der Verein bezweckt, römisch-katholische Ärzte zu vereinen mit dem Ziel, diese über religiöse Aspekte in ihrer Tätigkeit als Arzt zu informieren, zu interessieren und in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.

Geschichte

Die Vereinigung ist nach Angaben ihres Leiters am 9. Dezember 2004 unter dem Namen "Kreis Katholischer Ärzte München" ins Leben gerufen und am 1. Oktober 2010 in "Bund Katholischer Ärzte" umbenannt worden. Eine Gründung als eingetragener Verein wird seit Jahren angekündigt, ist aber bislang nicht erfolgt. Ob bereits eine Satzung existiert und ob es weitere Vorstandsmitglieder neben Gero Winkelmann gibt, ist nicht bekannt.

Kritik

Spätestens seit 2011 wird der Bund Katholischer Ärzte immer wieder in der Öffentlichkeit kritisiert, so zum Beispiel im Jahre 2014 in der Reihe "Panorama - die Reporter" des Norddeutschen Rundfunks.[2] Anlass dazu gibt die Tatsache, dass der BKÄ davon ausgeht, dass Homosexualität eine erworbene psychische Störung und deshalb heilbar sei. Auf seinen Webseiten zählt die Vereinigung Möglichkeiten auf, wie hilfesuchende Homosexuelle therapiert werden könnten.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Bund Katholischer Ärzte: BKÄ ganz kurz
  2. Norddeutscher Rundfunk: Die Schwulenheiler
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