Bruno Liebermann

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Bruno Liebermann

Bruno Franz Leopold Liebermann (*12. Oktober 1759 in Molsheim, Elsaß † 11. November 1844 in Straßburg).

Biografie

Bruno Liebermann empfing 1783 die heilige Priesterweihe. Er war deutscher Münsterprediger in Straßburg und seit 1787 (mit Unterbrechungen) Pfarrer in Ernolsheim. Von 1805-24 dient er als "Superieur" und Professor am Mainzer Priesterseminar. Von 1825 bis 1827 gab er die Zeitschrift "Der Katholik" heraus. 1828 ist er Generalvikar in Straßburg. Kirchenpolitisch ist er einflußssreich durch streng ultramontane Formierung der (ersten) "Mainzer Theologenschule", theologisch durch seine verbreitete apologetisch motivierte, bewußt schulmäßig und positiv konzipierte Dogmatik.

Werke

  • Hauptwerk: Institutiones Theologiae Dogmaticae, 5 Bände, Mainz 1818-27; 2 Bände. 1870 [10. Auflage] (frz.: Institutions theologiques, 5 Bände, Paris 1843-44, 1855 [3. Auflage]); Predigten, hg. v. F. Sausen, 3 Bände, Mainz 1851-53.
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