Bistum Karaganda

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Bistum Karaganda

Die Diözese Karaganda liegt in Kasachstan [ GUS ] (Zentralasien).

Geschichte

Papst Johannes Paul II. hat das Bistum am 7. Juli 1999 auf einem Teilgebiet der bisherigen Apostolischen Administratur Kasachstan errichtet. Zum ersten Diözesanbischof wurde Jan Paul Lenga MIC am 6. August 1996 ernannt. Generalvikar und Koadjutor war von März 2006 bis 5. Februar 2011 Weihbischof Athanasius Schneider ORC. Die neue Bischofskirche im Bistum Karaganda wurde im Zeitraum 2004 bis zum Einweihung im Jahre 2012 erbaut und liegt nun im Stadtzentrum. Papst Benedikt XVI. ernannte Janusz Kaleta am 5. Februar 2011 zum Diözesanbischof. Papst Franziskus ernannte ihn am 31. Januar 2015 Adelio Dell’Oro Bischof der Diözese.

Weiter bietet das Hilfswerk Existenzhilfe für 70 Ordensleute in Kasachstan und unterstützt

Das Priesterseminar in Karaganda ist das einzige katholische in ganz Zentralasien.[1]

Gebiet

Die Diözese Karaganda umfaßt die beiden "Oblast" (Verwaltungsgebiete) Ost Kasachstan und Zentralkarakanda mit einer Ausdehnung von insgesamt 711.300 qkm und rund 3.433.300 Einwohnern. Die Katholiken zählen gerade ein oder zwei Prozent der Bevölkerung. Die Mehrheit der Einwohner sind Moslems. Es gibt eine starke orthodoxe Minderheit. Zudem gehört ein nennenswerter Teil der Bevölkerung keiner Religion an.

Anmerkungen

  1. Weihbischof Schneider aus Kasachstan besucht die Schweiz und Liechtenstein Zenit am 27. April 2017
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