Bischöfe von Bamberg

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Das heutige Erzbistum Bamberg 1818 nach 10jähriger Sedisvakanz neugegründet ruht auf der Vergangenheit des Bistums Bamberg (1007-1299) und des Fürstbistums Bamberg (1299-1801). Die Sedisvakanz begann mit dem Tode des Bischofs Georg Karl von Fechenbach im Jahre 1808. Als Apostolischer Vikar von Bamberg wurde Adam Friedrich Groß von Trockau berufen. (1812–1818) berufen. Er leitete die bischofslose Zeit von 1812-1818.

Inhaltsverzeichnis

Bischöfe von Bamberg

Bischöfe

Reg.-zeit Name Historische Notizen Portrait Familienwappen Bistumswappen
1007-1040 Eberhard I.
1040-1047 Suitger von Morsleben als Papst Clemens II. leitete er die Kirche und legte sein Bischofsamt von Bamberg nicht nieder. Wurde nach seinen Tode, wohl 1053 - seinen letzten Wunsch entsprechend - nach Bamberg übergeführt und in einer Tumba auf dem Petrschor des Domes bestattet.
1047-1053 Hartwig
1053-1057 Adalbero von Eppenstein
1057-1065 Gunther seit 1046 urkundlich nachweisbar, wurde er 1054 Kanzler für Italien, 1057 Bischof, 1064-1065 Pilgerzugzug nach Jersualem. auf der Rückreise verstarb er zu Ödenburg in Ungarn.
1065-1075 Hermann I.
1075-1102 Rupert
1102-1139 Bischof Otto I. Missionsfahrten nach Pommern. Beiname: Apostel der Pommern. Grab und Grabtumba in der Kirche St. Michael Heiligsprechung erfolgte 1189 [1]
1139-1146 Egilbert
1146-1170 Eberhard II. von Otelingen
1170-1177 Hermann II.
1177-1196 Otto II. von Andechs
1196-1202 Timo
1202-1203 Konrad von Ergersheim
1203-1237 Eckbert von Andechs-Meranien War verdächtigt am Mord von Philipp von Schwaben welcher durch Otto von Wittelsbach begangen wurde, gewußt zu haben; kam in die Reichsacht. Errichtete den 3ten noch stehenden Bamberger Dom. [2]
1237-1237 Siegfried von Öttingen, trat nach wenigen Monaten zurück
1237-1242 Poppo von Andechs-Meran wurde 1242 abgesetzt
1242-1257 Heinrich I. von Bilversheim
1257-1257 Wladislaus von Schlesien kurz nach Wahl zurückgetreten, Bischof von Passau 1256, Erzbischof von Salzburg 1265–1270
1257-1285 Berthold von Leiningen [3]
1285-1286 Manegold von Neuenburg verzichtete auf das Amt, Bischof von Würzburg 1287–1303
1286-1296 Arnold von Solms
1296-1303 Leopold I. von Gründlach

Fürstbischöfe

Reg.-zeit Name Historische Notizen Portrait Fam.-Wappen
1304-1318 Wulfing von Stubenberg Bischof von Lavant 1299–1304
1318-1321 Ulrich von Schlüsselberg Elekt; Bischof von Brixen 1322
1322-1324 Johann Wulfing von Schlackenwerth Bischof von Brixen 1299–1304, Bischof von Freising 1323–1324
1324-1328 Heinrich II. von Sternberg
1328-1329 Johann von Nassau 1328 1329 Elekt
1329-1335 Werntho Schenk von Reicheneck
1335-1343 Leopold II. von Egloffstein
1343-1344 Sedisvakanz Marquard I. von Randeck als Elekt
1344-1352 Friedrich I. von Hohenlohe Die Schrecken der Zeit drückt sein personalisiertes Grabdenkmal im Dom zu Bamberg aus [4]
1353-1363 Leopold III. von Bebenburg [5]
1363-1366 Friedrich II. von Truhendingen [6]
1366-1374 Ludwig von Meißen Erzbischof von Mainz 1373–1381
1374-1398 Lamprecht von Brunn Bischof von Brixen 1363–1364, Bischof von Speyer, Bischof von Straßburg
1398-1421 Albrecht von Wertheim [7]
1421-1431 Friedrich III. von Aufseß [8]
1431-1459 Anton von Rotenhan [9]
1459-1475 Georg I. von Schaumberg
1475-1487 Philipp von Henneberg [10]
1487-1501 Heinrich III. Groß von Trockau Grabmal im Dom
1501-1503 Veit I. Truchseß von Pommersfelden
1503-1505 Georg II. Marschall von Ebnet
1505-1522 Georg III. Schenk von Limpurg
1522-1556 Weigand von Redwitz Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael [11]
1556-1561 Georg IV. Fuchs von Rügheim Bischof von Lavant 1299–1304
1561-1577 Veit II. von Würtzburg Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael
1577-1580 Johann Georg I. Zobel von Giebelstadt Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael [12]
1580-1583 Martin von Eyb
1583-1591 Ernst von Mengersdorf Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael [13]
1591-1598 Neidhardt von Thüngen Sein Grabmla in der Kirche St. Michael [14]
1599-1609 Johann Philipp von Gebsattel Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael
1609-1622 Johann Gottfried I. von Aschhausen Bischof von Würzburg 1617–1622
1623-1633 Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, genannt der Hexenbrenner
1633-1642 Franz von Hatzfeld Bischof von Würzburg 1631–1642
1632-1653 Melchior Otto Voit von Salzburg Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael [15]
1653-1672 Philipp Valentin Voit von Rieneck
1672-1683 Peter Philipp von Dernbach Bischof von Würzburg 1675–1683. Das Grabdenkmal befindet sich im Dom
1683-1693 Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg Bestattet im Dom; sein Herz in St. Anton zu Forchheim
1693-1729 Lothar Franz von Schönborn Erzbischof von Mainz 1694–1729, Kurfürst. 1696 der Getreideaufstand. Bestattet in Mainz. Obuziert. Wurde das Herz in den Dom zu Bamberg überführt und seine Gedärme fanden in der Schloßkapelle seines Schlosses Weißenstein ob Pommersfelden ihre letze Ruhestätte.
1729-1746 Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim Bischof von Würzburg 1729-1746
1746-1753 Johann Philipp Anton von und zu Frankenstein Unter diesen Baubeginn der Seesbrücke. Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael
1753-1757 Franz Konrad von Stadion und Thannhausen Sein Grabdenkmal in der Kirche St. Michael
1757-1779 Adam Friedrich von Seinsheim Bischof von Würzburg 1755–1779. Bestattet im Dom zu Würzburg ein Epitaph auch in der Kirche St. Michael zu Bamberg [16]
1779-1795 Franz Ludwig von Erthal auch Bischof von Würzburg
1795-1805 Christoph Franz von Buseck als Fürst das Amt niedergelegt im September 1802
1805-1808 Georg Karl von Fechenbach seit 1800 Koadjutor; auch Bischof von Würzburg in den Jahren 1795 bis 1802
1808 1818 Sedisvakanz als Apostolischer Vikar, leitete Adam Friedrich Groß zu Trockau von 1812-1818 das Bistum Bamberg.

Erzbischöfe

Reg.-zeit Name Historische Notizen Portrait Wappen
1818-1824 Joseph von Stubenberg Bischof von Eichstätt 1791–1824
1824-1842 Joseph Maria von Fraunberg Bischof von Augsburg 1819/21–1824
1842-1858 Bonifaz Kaspar von Urban Weihbischof von Regensburg
1858-1875 Michael von Deinlein Bischof von Augsburg 1856–1858
1875-1890 Friedrich von Schreiber
1890-1905 Joseph von Schork
1905-1912 Friedrich Philipp von Abert
1912-1943 Johann Jakob von Hauck Sein Wahlspruch: "Omnia ex Caritate" [17]
1943-1955 Joseph Otto Kolb Sein Wahlspruch: "Redemptori Redemptisque" miniatur|lefts|35px| Otto Kolb]
1955-1976 Josef Schneider Sein Wahlspruch: "In spe Fortitudo Nostra"
1976-1977 Sedisvakanz Diözesanadministrator: Martin Wiesend, Weihbischof
1977-1994 Elmar Maria Kredel Sein Wahlspruch: "Pro Christo Legatione Fungimur". Militärbischof von 1978 bis 1990. Er verstarb am 10.6.2008 in Erlangen
1995-2001 Karl Braun Bischof von Eichstätt 1984–1995
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2002-xxxx Ludwig Schick (* 22. September 1949 in Marburg), Weihbischof von Fulda
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Siehe auch

Weblinks

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