Berthold von Kalabrien

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Auf den heiligen Berthold von Kalabrien (* in Salignac bei Limoges, † ca. 1195 auf dem Berg Karmel) geht der Karmelitenorden zurück. Sein Gedenktag ist der 29. März.

Biografie

Berthold ließ sich nach der Niederlage der Kreuzzugheere beim 2. Kreuzzug als Einsiedler auf dem Berg Karmel nieder und beschloss gemeinsam mit einigen Gefährten ein Leben im Sinne des Propheten Elia, der seine Kräfte auf diesem Berg erfolgreich mit denen der Baals-Priester gemessen hatte ( 1 Kön, 18), zu führen.

Nach dem Tod des Heiligen um 1195 auf dem Berg Karmel nahm die dort entstandene Gemeinschaft die Regeln an, die von Albert von Jerusalem ausgearbeitet worden waren und die Papst Honorius III. 1226 bestätigte. So entstand der „Karmelitenorden“, der Orden der „Brüder Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel“, der nach der Vertreibung der Sarazenen 1238 an großer Beliebtheit im Orient gewann.

Den Beinamen „von Kalabrien“ erheilt Berthold aufgrund seiner Herkunft. Er wurde im Orient allen abendländischen Einwanderern verliehen.

Johannes Trithemius, Abt der Benediktinerabtei Sponheim, schrieb 1492 eine Geschichte des Karmelitenordens.

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