Bernhard Lichtenberg

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* [[Ferdinand Holböck]], Die neuen [[Heilige]]n der Katholischen Kirche, [[Christiana Verlag]] Stein am Rhein 2000, Band 4, S. 265-267 (1. Auflage; [[Neue Heilige und Selige im Pontifikat Johannes Paul II.|Von Papst Johannes Paul II. kanonisierte Heilige]], Band 4 von 1992-1996: ISBN 3-7171-1066-7).
 
* [[Ferdinand Holböck]], Die neuen [[Heilige]]n der Katholischen Kirche, [[Christiana Verlag]] Stein am Rhein 2000, Band 4, S. 265-267 (1. Auflage; [[Neue Heilige und Selige im Pontifikat Johannes Paul II.|Von Papst Johannes Paul II. kanonisierte Heilige]], Band 4 von 1992-1996: ISBN 3-7171-1066-7).
 
* In: Zeugen für Christus. Das [[Deutsches Martyrologium|deutsche Martyrologium]] des [[20. Jahrhundert]]s. Hrsg. von [[Helmut Moll]] im Auftrag der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]]. Schöningh Verlag Paderborn u.a. 1999, Band I, S. 104-110, ISBN 978-3-506-75778-4.
 
* In: Zeugen für Christus. Das [[Deutsches Martyrologium|deutsche Martyrologium]] des [[20. Jahrhundert]]s. Hrsg. von [[Helmut Moll]] im Auftrag der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]]. Schöningh Verlag Paderborn u.a. 1999, Band I, S. 104-110, ISBN 978-3-506-75778-4.
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*[[Märtyrer aus dem deutschsprachigen Raum]]
  
 
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Version vom 31. August 2012, 17:51 Uhr

Bernhard-Lichtenberg
Berhard-Lichtenberg-Gedenkbüste in der Stadtpfarrkirche St. Marien in Hof (Saale)

Bernhard Lichtenberg (* 3. Dezember 1875 in Ohlau in Niederschlesien; † 5. November 1943 in Hof (Saale)) war ein deutscher Priester und Dompropst zu Berlin. Er ist ein Seliger des Erzbistums Berlin.

Nach seiner Priesterweihe 1899 wurde Lichtenberg Pfarrer von Herz-Jesu in Berlin-Charlottenburg, um dann als Dompfarrer und ab 1938 als Dompropst an St. Hedwig berufen zu werden. Öffentlich betete er während der Zeit des Nationalsozialismus für die Juden, die Nichtarier und die anderen Häftlinge der Konzentrationslager und rief zum Gebet für sie auf. 1942 wurde er schließlich zu Gefängnishaft verurteilt. Bereits körperlich krank, ertrug er diese schwere Zeit.

Als er 1943 in das Konzentrationslager Dachau überstellt werden sollte, machte der Zug am 3. November 1943 einen Zwischenstop in Hof (Erzbistum Bamberg). Der Gefängnisleiter wurde auf Bernhard Lichtenberg aufmerksam und sorgte dafür, dass der schwer herz- und nierenkranke Geistliche am 4. November in das städtische Hofer Krankenhaus überstellt wurde, wo er noch am selben Tag durch den Hofer Stadtpfarrer Prälat Michael Gehringer die Krankensalbung empfing. Am 5. November starb Lichtenberg gegen 18:00 Uhr. Seine sterblichen Überreste wurden nach Berlin überführt.

Lichtenberg wurde am 23. Juni 1996 durch Papst Johannes Paul II. in Berlin seliggesprochen. Sein Gedenktag ist der 5. November. Sein Grab befindet sich in der Unterkirche der St. Hedwigs-Kathedrale.

Inhaltsverzeichnis

Tagesgebet

Gott und Vater aller Menschen,
in Treue zu Dir
widerstand der selige Bernhard Lichtenberg
ungerechter Gewalt.
In den Tod getrieben
hat er als Martyrer
bereitwillig sein Leben eingesetzt
für die Würde des Menschen.
Laß auch uns
stets nach Deinem Willen fragen
und dem Anruf unseres Gewissens folgen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Literatur

Querverweise

Weblinks

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