Barmherzigkeitsrosenkranz

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Barmherziger JESUS.JPG

Der sogenannte Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein Rosenkranzgebet, das Jesus der heiligen Schwester Faustyna Kowalska in Wilno am 13. - 14. September 1935 diktierte. Er wird mit der gewohnten Rosenkranzkette gebetet.

Der Rosenkranz bekam vom Weihbischof von Krakau, Jan Szkodoń, am 21. Oktober 2008 die kirchliche Druckerlaubnis.

Inhaltsverzeichnis

Wie betet man den Barmherzigkeit-Rosenkranz?[1]

Mit dem Kreuzzeichen das Gebet beginnen:
"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen"

Bei den ersten drei Perlen:

  1. Vater unser
  2. Ave Maria
  3. Credo

Bei jeder der fünf großen Perlen:

(eventuell hier Gebetsanliegen)


V Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
A zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.


Jeweils bei den kleinen Perlen:

V Durch sein schmerzhaftes Leiden
A habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.


Abschluss:

V/A Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt (3x)



V Barmherziger Jesus, im Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich an und lobpreise Dich und bitte: umfasse mit Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden.
A Amen.


(Zusatz für die Stunde der Barmherzigkeit): Barmherziger Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns, bete ich Dich an, lobpreise Dich und bitte, umfasse mit Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden.


Es wird mit dem Kreuzzeichen das Gebet beendet.

Worte aus dem Tagebuch der Sr. Faustyna Kowalska zu diesem Rosenkranz

Jesus sprach zu Sr. Faustyna: "Bete unablässig den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, den Ich Dich gelehrt habe. Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde Meine große Barmherzigkeit. Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen. Sollte es der verstockteste Sünder sein - falls er nur ein Mal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. Ich wünsche, dass die ganze Welt Meine Barmherzigkeit erkennt. Unbegreifliche Gnaden will ich jenen Seelen erteilen, die Meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken."

“Wer nicht durch die Pforten Meiner Barmherzigkeit eingehen will, muss vor Meiner Gerechtigkeit erscheinen.” (Tagebuch, 687).[2]

"Jede Seele, die dieses Rosenkranzgebet betet, verteidige ich in der Stunde des Todes wie Meine Ehre. Auch wenn andere bei einem Sterbenden so beten, erhält er den gleichen Ablass. Wenn dieses Gebet bei Sterbenden gebetet wird, besänftigt sich der Zorn Gottes und unergründliche Barmherzigkeit umfängt die Seele" (Tagebuch, 811).

"O, welch große Gnaden werde Ich den Seelen verleihen, die diesen Rosenkranz beten werden. (...) Schreibe diese Worte auf, Meine Tochter, verkünde der Welt Meine Barmherzigkeit. Möge die ganze Menschheit Meine unergründliche Barmherzigkeit kennenlernen. Das ist das Zeichen der Endzeit. Danach kommt der Tag der Gerechtigkeit. Solange noch Zeit ist, sollen sie zur Quelle meiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen; sie sollen das Blut und das Wasser, das für sie entsprang, nutzen" (Tagebuch, 848).

"Wenn dieses Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit bei Sterbenden gebetet wird, werde Ich zwischen Meinem Vater und dem Sterbenden nicht als gerechter Richter, sondern als Barmherziger Erlöser stehen" (Tagebuch, 1541).

Zum Jubiläum der Barmherzigkeit

Der Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit nach der heiligen Ordensfrau Faustyna Kowalska, wird dem Volk Gottes vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung im Jubiläum der Barmherzigkeit (2015-2016) nahegelegt.[3]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Tagebuch, 474-476.
  2. Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska, Redakteur der deutschen Ausgabe: Stanislaw Swidzinski Parvis-Verlag 2009 (598 Seiten; Kirchliche Druckerlaubnis Kuria Metropolitalna w Krakowic v. 27.2.1987 Pstulaja S.F. Kowalskiej)8. Auflage; ISBN 9783907523179).
  3. aus: Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung: Barmherzigkeit feiern. Liturgische Anregungen. Jubiläum der Barmherzigkeit 2015-2016. Schwabenverlag 2015, S. 36 (96 Seiten; ISBN 978-3-7966-1680-8).
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