Arme Dienstmägde Jesu Christi

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arme Dienstmägde Jesu Christi ("Dernbacher Schwestern, Abk.ADJC ist eine Kongregation, welche von der Heilgien Maria Katharina Kasper gegründet wurde. Sie widmeten sich den Kranken und Armen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Maria Katharina Kasper gründete 1845 mit vier Gefährtinnen einen »frommen Verein«, in dem sie sich zum regelmäßigen Gebet trafen, sich der häuslichen Pflege von Kranken widmeten und Kinder betreuten. Sie wohnten aber nicht zusammen, sondern wollten ein »Ordensleben in der Welt« führen. Aus dem Verein entstand 1851 die Genossenschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Gelübde legten Kasper und ihre vier Gefährtinnen am 15. August 1851, dem Fest Mariä Himmelfahrt, in der Pfarrkirche von Wirges vor dem Bischof von Limburg, Peter Joseph Blum, ab. Kasper wurde die erste Leiterin der Gemeinschaft, welche bereits eine einfache Regel besaß. Bischof Blum gab dem Zusammenschluss 1852 eine erweiterte Ordensregel, und setzte 1853 den Geistlichen Jakob Wittayer zum Superior der Gemeinschaft ein (OR 19. Oktober 2018, S. 5). Blum drang zudem auf eine solide Ausbildung der Schwestern; sie sollten nicht nur Wärterinnern der Kranken sein, sondern diese auch professionell pflegen können. Mutter Maria Kasper wollte sich und ihre Schwestern allerdings nicht unbedingt auf bestimmte Dienste festlegen, sondern sich offenhalten für jede Art von Arbeit. Rasch fand die Gemeinschaft beträchtlichen Zulauf und weitete ihre Arbeitsfelder aus. Auf Anraten von Bischof Blum gingen 1868 die ersten Schwestern in die Diözese Fort Wayne (Indiana, USA) und gründeten dort eigene Niederlassungen. Am 1. Juni 1870 wurde die Gemeinschaft päpstlich 'gutgeheißen und bestätigt' und damit der Leitung der Generaloberin, d. h. Mutter Maria Katharina Kasper, unterstellt. Am 21. Mai 1890 erhielt die Kongregation die endgültige Genehmigung ihrer Konstitutionen durch Papst Leo XIII. 1898, beim Tod Kaspers durch eine Lungenentzündung, zählte die Gemeinschaft 1.725 Mitglieder in 193 Niederlassungen.[1]

Ihre Niederlassungen

Am Ende des Lebens der Gründerin 1898 war die Kongregation einer der fruchtbarsten Ordensneugründungen des 19. Jahrhunderts mit 193 Niederlassungen und 1.725 Schwestern in Deutschland, Holland, Böhmen und den Vereinigten Staaten schauen (OR 19. Oktober 2018, S. 5).

  • 1851 Dernbach
  • 1854 Camberg im Taunus
  • 1857 Montabaur, ein Lehrerinnenseminar
  • 1859 Amstenrade in Nederland im Bistum Roermond
  • 1860 Pförten im Erzbistum Breslau
  • xxxx Prag
  • xxxx Türmitz
  • xxxx Bürgstein
  • xxxx Hirschberg
  • 1868 Hessen-Cassel im US-Staat Indiana, erste außereuropäische Niederlassung
  • 1875 Süsteren in Nederland
  • 1876 London, Übermahme einer Elementarschule
  • 1970 Dhani im indischen Staat Madhya Pradesh
  • 1988 Coatzacoaleos im mexikanischen Bundesstaat Veracrut
  • 1993 Sao Joao da Fronlaire im Bistum Parnaita im Staat Brasilien
  • 2003 Pravethanam in Indien
  • 2003 Mitungua in Kenia
  • 2008 Garam in Nigeria, Eröffnung eines Noviziashauses

Personen

Anmerkungen

  1. aus der Wikipedia, Artikel: Maria Katherina Kasper am 16. März 2018; (OR 19. Oktober 2018, S. 5.
Meine Werkzeuge