Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut

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Die Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut (AÖL) ist eine Arbeitsgemeinschaft zur Erarbeitung gemeinsamer Text- und Melodiefassungen deutschsprachiger geistlicher Lieder. Sie besteht aus Musikern, Musikwissenschaftlern und Theologen. Sichtbar wird die Arbeit der AÖL in den heutigen konfessionellen Gebet- und Gesangbüchern bei Liedern, die mit dem Buchstäben ö gekennzeichnet sind.

Im Zuge der Vorbereitungen für das Gebet- und Gesangbuch (GGB) Gotteslob wurde erkannt, dass es sinnvoll ist, einheitliche Liedfassungen für den deutschen Sprachraum überkonfessionell zu erarbeiten und so ein gemeinsames Repertoire von Lieder zu erstellen. Zu diesem Zweck wurde die Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut gegründet. Sie trat erstmals im Dezember 1969 in Hildesheim zusammen. An der AÖL beteiligen sich die katholischen Bistümer, die evangelischen Landeskirchen, die Altkatholische Kirche und Freikirchen. Die Mitglieder werden von den jeweiligen Kirchenleitungen entsand:

  • Deutsche Katholische Bischofskonferenz
  • Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Vereinigung Evangelischer Freikirchen (Deutschland, Österreich, Schweiz)
  • Österreichische Bischofskonferenz
  • Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Österreich
  • Evangelische Kirche Helvetischen Bekenntnisses in Österreich
  • Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund
  • Katholische Bischofskonferenz der Schweiz
  • Diözese Bozen-Brixen
  • Evangelisch-lutherische Kirche in Italien
  • Erzbistum Luxemburg

Weblinks

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