Antonio Naguib

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Antonios Naguib (* 7. März 1935 in Samalout, Ägypten) ist Kardinal und Patriarch von Alexandrien der mit der Rom unierten koptisch-katholischen Kirche.

Biografie

Antonios Naguib ist am Unterlauf des Nil geboren. Er ging zum Studium ins 250 Kilometer nördlich gelegene Kairo und kehrte 1960 als Priester in seine Heimatdiözese Minya zurück. Danach folgten ein Aufbaustudien in Rom. Es folgten einige Jahre als Dozent für Bibelwissenschaft in Ägypten. Am 2. Juli 1977 wurde er zum Bischof der Eparchie von Minya gewählt, der er bis zu seinem Rücktritt aus Gesundheitsgründen 2002 blieb. Als Bischof der Eparchie Minya setzte sich Naguib ab 1977 besonders für die Ausbildung von Laienmitarbeitern für die Glaubensunterweisung ein.

Knapp vier Jahre später, mit 71, erfolgte sein Comeback als Patriarch seiner Kirche. Der Heilige Synod der koptisch-katholischen Bischöfe wählte ihn am 30. März 2006 zum Nachfolger von Stephanos II. Kardinal Ghattas gewählt. Am 6. April 2006 gewährte ihm der Papst Benedikt XVI., wie im CCEO vorgesehen, in einem persönlichen Schreiben die kirchliche Gemeinschaft (communio). Am 1. Mai 2006 wurde er in der koptisch-katholischen Kathedrale von Kairo inthronisiert.

Bei der Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten vom 10. Oktober - 24. Oktober 2010 diente er als Generalrelator und spielte er in der Moderation eine herausgehobene Rolle der Beratungen. Am 20. November 2010 wurde er im dritten ordentlichen Konsistorium durch Papst Benedikt XVI. zum Kardinal kreiert.

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