Antoine Kambanda

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Antoine Kambanda (* 10. November 1958 in Ruanda) ist Erzbischof von Kigali in Ruanda und Kardinal.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Antoine Kambanda wuchs in Burundi, Uganda und Kenia auf. Nach dem Theologiestudium, zu dem er wieder nach Ruanda zurückkehrte, empfing er am 8. September 1990 von Johannes Paul II. während dessen Pastoralreise nach Ruanda die Priesterweihe. Anschließend war er drei Jahre Professor am Knabenseminar in Ndera (Kigali). Daran schloss sich ein sechs-jähriges Promotionsstudium in Moraltheologie an der »Accademia Alfonsiana« in Rom an. 1999 bis 2005 war er Caritas-Direktor in Kigali, Professor für Moraltheologie und Rektor verschiedener Priesterseminare.

Während des Völkermordes der Hutu-Mehrheit an der Minderheit der in Ruanda lebenden Tutsi kam 1994 die ganze Familie des jetzigen Erzbischofs von Kigali mit Ausnahme eines Bruders ums Leben.

Bischof

Antoine Kambanda wurde am 7. Mai 2013 zum Bischof von Kibungo ernannt und empfing am folgenden 20. Juli durch den Hauptkonsekrator Thaddée Ntihinyurwa und den Bischöfen Smaragde Mbonyintege und Philippe Rukamba die Bischofsweihe. Seit 19. November 2018 ist er Erzbischof von Kigali. Am 28. November 2020 nahm ihn Papst Franziskus als Kardinalspriester in Kardinalskollegium auf.[1] Er bekam die Titelkirche "San Sisto".[2]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Osservatore Romano, 27. November 2020, S. 10.
  2. Osservatore Romano 4. Dezember 2020, S. 7.
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