Alois Ehrlich

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*Ökumenisches Heiligenlexikon [http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Aloisius_Rabata.html Aloisius Rabata]
 
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Version vom 8. Mai 2012, 23:17 Uhr

Alois Ehrlich (*20. September 1868 Massing; † 21. Juni 1945 in Bamberg) Schreiner, dann Frater im Orden der beschuhten Karmeliten.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Alois Ehrlich, das fünfte Kind von 10 Kindern der Schreiner- und Glasermeisters-Ehepaares Johann Baptist und Margaretha Ehrlich in Masing wurde einen Tag nach seiner Geburt - am 21. 9. 1868 - in der Pfarrkirche St. Stephan zu Massing getauft und erhielt dabei den Namen Franz Seraph.

Grabkapelle rechts des Kirchen-Eingangs
Grabplatte des gottseligen Dieners Alois Ehrlich

Die erste heilige Kommunion empfing er am 28. April 1878 ein Jahr danach die Firmung. Nach beendigter Schule erlernte er bei seinen Vater das Schreinerhandwerk. Der Tod der Eltern, welche innerhalb eines Jahres stattfand - der Vater verstarb am 16. Mai 1896 und die Mutter am 17. Juli 1896 - hinterließ in Alois Ehrlich tiefgreifende Spuren. Alois Ehrlich führte dann den ererbeten Schreinerbetrieb nur kurze Zeit fort. In Straubing bat er am 27. 12. 1896 um Aufnahme in den Orden der Karmeliten und trat am 7. Fewbruar 1897 in die Noviziatszeit ein. Hierbei erhielt er den Ordensnamen des seligen Alois Rabata. Seine Ordensgelübde legte er am 8. Februar 1898 ab.

Als Schreiner innerhalb des Ordens war er tätig in Bamberg, Bad Reichenhall, Wien, Springiersbach, sowie in Rom und Palästina.

Seinen "Lebensabend" verbrachte er im Kloster zu Bamberg und nachdem auch dieses klösterliche Einrichtung zu einer Zufluchtsstätte für Flüchtlinge seit 1944 wurde hielt Frater Alois Ehrlich zu Ihnen einen guten Kontakt und hal wo er nur konnte. Auch sein stilles Leben das er in Gebet und Anbetung verbrachte öffnete ihn den Zugang zu den Nöten der Menschen.

Frater Alois verstarb am Fest des hl. Aloisius am 21. Juni 1945 im 77. Lebensjahr. Beigesetzt wurde er im der Gruft des Ordens auf dem Friedhof zu Bamberg.

Nach seinem Leben

Es zeigte sich nun bald sein Gott- und Menschenzugewandtes Leben, sein Grab wurde eine wahre Wallfahrtsstätte und so kam es, daß der Sarg bereits am 28.11.1948 feierlich in eine - tieferliegende, von der Straße aus zugänglichen - Kapelle der Karmelitenkirche überführt wurde. Durch Umbau des Chorraumes wurde diese Kapelle aufgelöst und die Grabstätte erhielt in einer Seitenkapelle direkt rechter Hand am Haupteingang der Kirche einen neuen Platz.

Portrait 1952 wohl nach einer Photographie
Signatur auf dem Bildes

Seligsprechung

Die Bemühungen zur Seligsprechungen begannen dann am 24. Septmeber 1953 auf Diözesanebene und wurden nach jahrelangen Stillstand am 17. Mai 1999 wieder aufgenommen.

Quellen

Faltblatt "Frater Alois Ehrlich, Karmelt in Bamberg 1868-1945".

Siehe auch

Weblinks

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