Aloísio Lorscheider

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Aloísio Kardinal Lorscheider OFM (* 8. Oktober 1924 in Estrela, Bundesstaat Rio Grande do Sul; † 23. Dezember 2007 in Porto Alegre, Brasilien) war Erzbischof von Aparecida in Brasilien.

Biografie

Als Sohn einer deutschstämmigen Familie in Estrela im südlichen Bundesstaat Rio Grande do Sul geboren, trat Alofsio Lorscheider mit 18 Jahren in den Franziskanerorden ein. Er wurde am 22. August 1948 zum Priester geweiht. In Rom promovierte er in Dogmatik und war dort bis 1962 als Professor an der Päpstlichen Universität „Antonianum“ tätig.

Papst Johannes XXIII. ernannte ihn am 3. Februar 1962 zum Bischof von Santo Angelo. 1973 wurde er von Papst Paul VI. zum Erzbischof von Fortaleza ernannt Im Konsistorium vom 24. Mai 1976 erhob ihn Paul VI. in den Kardinalsrang und wies ihm die Titelkirche »San Pietro in Montorio« zu. Von 1971 bis 1979 war Aloísio Lorscheider Präsident der Brasilianischen Bischofskonferenz und von 1973 bis 1979 Vizepräsident und später Präsident des Rates der lateinamerikanischen Bischöfe CELAM.

Im Alter von 70 Jahren wurde er 1995 von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Aparecida ernannt. im Januar 2004 nahm der Papst sein Rücktrittsgesuch an. Kardinal Lorscheider setzte sich entschieden für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein und bemühte sich darum, dass die Kirche die »Option für die Armen« zu einer Priorität ihres Wirkens machte.

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