Alexander Pytlik: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Alexander Pytlik''' ist Vizeoffizial und Kirchenrektor im [[Bistum Eichstätt]] und Betreiber der bekannten Internetseite [http://www.padre.at www.padre.at].
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'''Alexander Pytlik''' ist [http://www.bistum-eichstaett.de/offizialat Vizeoffizial] sowie [http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-buchenhuell/ Kirchenrektor] im [[Bistum Eichstätt]] und Betreiber der bekannten Internetseite [http://www.padre.at www.padre.at].
  
 
== Biographie ==
 
== Biographie ==
  
Alexander Pytlik wurde am 13. März 1969 in Wien geboren. Nach dem Studium der katholischen Theologie und Religionspädagogik in Wien und Eichstätt erfolgte am 12. Juni 1994 die Priesterweihe in Wiener Neustadt beim Militärordinariat von Österreich. Nach einer kurzen Zeit als Kaplan in Amstetten und Mank in der [[Diözese St. Pölten]] ging Pytlik zum Studium des kanonischen Rechts nach Rom und studierte dort an der Päpstlichen Lateranuniversität. 1997 absolvierte er das Lizenziat und 2002 das Doktorat im Kirchenrecht. Zwischendurch war er auch von 1998 bis 1999 UN-Militärpfarrer in Zypern.  
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Alexander Pytlik wurde am 13. März 1969 in Wien geboren, am 19. März 1969 getauft und am 1. Mai 1987 gefirmt. Er besuchte das Bundesgymnasium und die Bundeshandelsakademie im 21. und 22. Gemeindebezirk. Nach dem Abitur im Jahr 1988 belegte er an der Universität Wien die Studienrichtungen Fachtheologie und Religionspädagogik, wobei er ein Externjahr in Eichstätt (Bayern) verbrachte. Am 14. Dezember 1993 erfolgte nach österreichischem Recht pro Studienrichtung die Sponsion zum Magister der Theologie.  
  
Im Jahr 2002 wurde er zum Vizeoffizial am Bischöflichen Offizialat Eichstätt berufen. Außerdem ist er Militärkaplan der Reserve und Kaplan beim Militärbischofsamt in Österreich. Zusätzlich ist er im Bistum Eichstätt als Kirchenrektor der Wallfahrtskirche St. Marien Buchenhüll auch Seelsorger dieses Ortsteiles der Stadt Eichstätt.  
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Pytlik hielt sich als Floridsdorfer im Jahr 1988 zunächst einige Monate im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg auf. Er trat dann am 16. September 1990 ins Wiener Erzbischöfliche Priesterseminar ein und wurde am 23. Mai 1991 zum Lektor und Akolyth bestellt. Während der Seminarzeit fungierte er als ein Sprecher seines Jahrganges und als Sportreferent des Priesterseminars. Er wurde dann vom ersten selbständigen Militärordinarius Österreichs, Dr. [[Alfred Kostelecky]], am 24. Oktober 1993 als Weihekandidat der [[Militärdiözese]] aufgenommen.
  
Bekannt ist Pytlik auch aufgrund seiner Aktivitäten im Internet. Seine bekannteste Homepage ist [http://www.padre.at www.padre.at]
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Am 8. Dezember 1993 weihte ihn Militärbischof Kostelecky in der Georgskathedrale an der Theresianischen Militärakademie zum Diakon für die [[Militärdiözese]]. Nach Absolvierung der Allgemeinen Basisausbildung und noch während des Grundwehrdienstes wurde Pytlik dann vom neuen Militärordinarius, Mag. [[Christian Werner]], am 12. Juni 1994 in derselben Kathedralkirche zum Priester ausgeweiht und am 1. September 1994 zum Kaplan beim Militärbischofsamt bestellt. Als Diözesanpriester des Militärordinariates absolvierte er dann im Studienjahr 1994/95 den pastoralen Hochschullehrgang an der Theologischen Hochschule St. Pölten.
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Nach Seelsorgseinsätzen in österreichischen Kasernen und in den niederösterreichischen Städten Amstetten und Mank ([[Diözese St. Pölten]]) sandte ihn [[Militärbischof Werner]] zum Studium des kanonischen Rechts an die Päpstliche Lateranuniversität im Vatikan. Am 28. Oktober 1997 erwarb Pytlik das Lizentiat im Kirchenrecht (summa cum laude), und am 22. September 1998 wurde er dann zum Militärpfarrer beim AUSCON/UNFICYP auf der Insel [[Zypern]] zur Betreuung der österreichischen, ungarischen und slowenischen UN-Soldaten ernannt.
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Nach weiteren Forschungen über das Werk des österreichischen Rechtsphilosophen und Sozialethikers [[Johannes Messner]] verteidigte Pytlik schließlich seine [http://www.internetpfarre.de/ius_naturale.htm Dissertation] am 25. Juni 2002 (summa cum laude) und ist seit 12. September 2002 Doktor des Kirchenrechts. Bereits am 15. Oktober 2002 ernannte ihn der katholische Militärordinarius Deutschlands, Dr. [[Walter Mixa]], als damaliger Diözesanbischof von Eichstätt zum [http://www.bistum-eichstaett.de/offizialat Vizeoffizial] am Diözesangericht. Seit 1. Dezember 2002 betreut Vizeoffizial Pytlik den kleinen Marienwallfahrtsort Buchenhüll (Ortsteil der Stadt Eichstätt). Höhepunkt der Wallfahrtszeit ist jeweils die Zeit vom 15. August bis zum Frauendreißigerschluß im September.
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Bekannt ist Pytlik auch aufgrund seiner Aktivitäten im Internet und in anderen Medien. Seine bekannteste Homepage ist [http://www.padre.at www.padre.at], welche er kurz nach dem Ende seiner Mission in [[Zypern]] am 8. Dezember 1999 startete. In unregelmäßigen Abständen nimmt er zu aktuellen rechtlichen, moralischen und theologischen Fragen in seinem [http://www.internetpfarre.de/blog/archives.php Blogbuch] Stellung.
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Pytlik besitzt seit 27. Januar 1996 das Päpstliche Zelebret zur zusätzlichen Feier der [[Heilige Messe#Römischer Ritus (von 1962)|lateinischen Messe nach dem Römischen Meßbuch des Jahres 1962]]. So half Pytlik an verschiedenen von den Diözesanbischöfen genehmigten Gottesdienstorten aus und ist seit 14. Dezember 2004 zusätzlich beauftragt, das Angebot [[Heilige Messe#Römischer Ritus (von 1962)|tridentinischer Messen]] in der Bischofsstadt Eichstätt zu koordinieren.
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Als weitere Sonderaufträge ereilten ihn die von Christoph [[Kardinal Schönborn]] gewünschte Erstellung eines Gutachtens für den Seligsprechungsprozeß Johannes Messners im Jahr 2003 und die von den Bischöfen [[Klaus Küng]], [[Christian Werner]] und [[Walter Mixa]] vorgesehene Rechtsberatung und Mitarbeit im Team des damaligen Päpstlichen Visitators [[Klaus Küng]] im [[Bistum St. Pölten]] in der zweiten Hälfte des Jahres 2004.
  
 
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[[Kategorie:Bistum Eichstätt|Pytlik, Alexander]]
 
[[Kategorie:Bistum Eichstätt|Pytlik, Alexander]]
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Version vom 18. März 2007, 18:53 Uhr

Alexander Pytlik ist Vizeoffizial sowie Kirchenrektor im Bistum Eichstätt und Betreiber der bekannten Internetseite www.padre.at.

Biographie

Alexander Pytlik wurde am 13. März 1969 in Wien geboren, am 19. März 1969 getauft und am 1. Mai 1987 gefirmt. Er besuchte das Bundesgymnasium und die Bundeshandelsakademie im 21. und 22. Gemeindebezirk. Nach dem Abitur im Jahr 1988 belegte er an der Universität Wien die Studienrichtungen Fachtheologie und Religionspädagogik, wobei er ein Externjahr in Eichstätt (Bayern) verbrachte. Am 14. Dezember 1993 erfolgte nach österreichischem Recht pro Studienrichtung die Sponsion zum Magister der Theologie.

Pytlik hielt sich als Floridsdorfer im Jahr 1988 zunächst einige Monate im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg auf. Er trat dann am 16. September 1990 ins Wiener Erzbischöfliche Priesterseminar ein und wurde am 23. Mai 1991 zum Lektor und Akolyth bestellt. Während der Seminarzeit fungierte er als ein Sprecher seines Jahrganges und als Sportreferent des Priesterseminars. Er wurde dann vom ersten selbständigen Militärordinarius Österreichs, Dr. Alfred Kostelecky, am 24. Oktober 1993 als Weihekandidat der Militärdiözese aufgenommen.

Am 8. Dezember 1993 weihte ihn Militärbischof Kostelecky in der Georgskathedrale an der Theresianischen Militärakademie zum Diakon für die Militärdiözese. Nach Absolvierung der Allgemeinen Basisausbildung und noch während des Grundwehrdienstes wurde Pytlik dann vom neuen Militärordinarius, Mag. Christian Werner, am 12. Juni 1994 in derselben Kathedralkirche zum Priester ausgeweiht und am 1. September 1994 zum Kaplan beim Militärbischofsamt bestellt. Als Diözesanpriester des Militärordinariates absolvierte er dann im Studienjahr 1994/95 den pastoralen Hochschullehrgang an der Theologischen Hochschule St. Pölten.

Nach Seelsorgseinsätzen in österreichischen Kasernen und in den niederösterreichischen Städten Amstetten und Mank (Diözese St. Pölten) sandte ihn Militärbischof Werner zum Studium des kanonischen Rechts an die Päpstliche Lateranuniversität im Vatikan. Am 28. Oktober 1997 erwarb Pytlik das Lizentiat im Kirchenrecht (summa cum laude), und am 22. September 1998 wurde er dann zum Militärpfarrer beim AUSCON/UNFICYP auf der Insel Zypern zur Betreuung der österreichischen, ungarischen und slowenischen UN-Soldaten ernannt.

Nach weiteren Forschungen über das Werk des österreichischen Rechtsphilosophen und Sozialethikers Johannes Messner verteidigte Pytlik schließlich seine Dissertation am 25. Juni 2002 (summa cum laude) und ist seit 12. September 2002 Doktor des Kirchenrechts. Bereits am 15. Oktober 2002 ernannte ihn der katholische Militärordinarius Deutschlands, Dr. Walter Mixa, als damaliger Diözesanbischof von Eichstätt zum Vizeoffizial am Diözesangericht. Seit 1. Dezember 2002 betreut Vizeoffizial Pytlik den kleinen Marienwallfahrtsort Buchenhüll (Ortsteil der Stadt Eichstätt). Höhepunkt der Wallfahrtszeit ist jeweils die Zeit vom 15. August bis zum Frauendreißigerschluß im September.

Bekannt ist Pytlik auch aufgrund seiner Aktivitäten im Internet und in anderen Medien. Seine bekannteste Homepage ist www.padre.at, welche er kurz nach dem Ende seiner Mission in Zypern am 8. Dezember 1999 startete. In unregelmäßigen Abständen nimmt er zu aktuellen rechtlichen, moralischen und theologischen Fragen in seinem Blogbuch Stellung.

Pytlik besitzt seit 27. Januar 1996 das Päpstliche Zelebret zur zusätzlichen Feier der lateinischen Messe nach dem Römischen Meßbuch des Jahres 1962. So half Pytlik an verschiedenen von den Diözesanbischöfen genehmigten Gottesdienstorten aus und ist seit 14. Dezember 2004 zusätzlich beauftragt, das Angebot tridentinischer Messen in der Bischofsstadt Eichstätt zu koordinieren.

Als weitere Sonderaufträge ereilten ihn die von Christoph Kardinal Schönborn gewünschte Erstellung eines Gutachtens für den Seligsprechungsprozeß Johannes Messners im Jahr 2003 und die von den Bischöfen Klaus Küng, Christian Werner und Walter Mixa vorgesehene Rechtsberatung und Mitarbeit im Team des damaligen Päpstlichen Visitators Klaus Küng im Bistum St. Pölten in der zweiten Hälfte des Jahres 2004.

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