Adelheid Fürstin von Gallitzin

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Adelheid Amalia Fürstin von Gallitzin (geb. Gräfin von. Schmettau *28. August 1748 in Berlin † 27. April 1806 in Münster) mit dem Freiherrn Franz Friedrich von Fürstenberg Mittelpunkt des "Kreises von Münster"

Adelheid Amalia Fürstin von Gallitzin heiratet 1768 den russischen Fürsten Dimitri A. Gallitzin (1734-1803; 1769-82 russischer Gesandter in Den Haag). Sie betrieb eine intensive Selbstbildung.in Kontakt mit Denis Diderot und besonders Franciscus Hemsterhuis, 1779 übersiedelte sie nach Münster und begegnete Franz von Fürstenberg und dem "Kreis von Münster", dessen Mittelpunkt sie neben Fürstenberg wird. 1786 vollzog sie eine religiöse Wendung zur Katholischen Kirche, der sie entfremdet war. Sie hatte Kontakte zu Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Heinrich Jacobi, Matthias Claudius, Johann Caspar Lavater, Friedrich Gottlieb Klopstock , Johann Georg Hamann, Graf Friedrich Leopold von Stolberg, an dessen Konversion in Münster sie Anteil hatte. Sie hatte lebhaftes Engagement für die französische Emigranten in Münster. Sie ist vielseitige Anregerin vor allem in philosophischen und pädagogischen Fragen. Sie ist eine der ersten unter den gesellschaftlich und intellektuell hochstehenden Konvertiten der Zeit.

Werke

  • Briefwechsel: Der Kreis von Münster, hg. v. S. Sudhof und E. Trunz, Bd. 1/1 u. 112. Münster 1962 und 1964.
  • Goethe und der Kreis von Münster, hg. v. W. Loos u. E. Trunz. Ms 971.

Literatur

  • P. Barehin: Le Cercle de Münster, Paris 1952.
  • S. Sudhof: Von der Aufklärung zur Romantik. erlinB 1973.

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