Adam (Vater der Menschheit)

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Adam und Eva werden aus dem Paradies vertrieben, (Gen 3,23-24 EU)

Adam ("der aus Staub Erschaffene", "Mensch", "Mann", von hebräisch אֲדָמָה ădāmāh, „Ackerboden“) war der erste Mensch der Bibel und ist der Urvater aller Menschen. Er wurde, der biblischen Überlieferung nach, am "sechsten Tag" der Schöpfung als Mann von Gott erschaffen (Gen 1,26-31 EU) - aus Erde geformt nach Gen 2,7 EU - und lebte anfangs im Paradies, aus dem er aber aufgrund des Sündenfalls vertrieben wurde. Seine Frau war Eva. Zusammen hatten sie drei Söhne (Kain, Abel und Set), sowie noch weitere, nicht namentlich erwähnte Kinder.

Adam starb im Alter von 930 Jahren. Ihm wird am Heiligen Abend, dem 24. Dezember liturgisch gedacht, da seine Schuld gegenüber Gott überreich durch Jesus Christus getilgt wurde. Adam ist der natürliche Vater am Anfang der Menschheit. Jesus Christus, der "Neue Adam" oder "Zweite Adam". Er ist der übernatürliche Vater der Menschheit, am Anfang der Neuschöpfung, indem alles zusammengefasst wird (Eph 1,10).

Sonstiges

In Jos 3,16 wird eine Stadt erwähnt, die ebenfalls Adam heißt.

Literatur

Zusammenhänge

Sittengesetz Gotteben-
bildlichkeit
Mensch (1 Kor 15, 21f.45.47) aufgrund: Sein und Tun Wo? herrschen / walten
Natürliches-
Sittengesetz
Erste
(Gen 1, 26,27)
Erster Adam von der Erde (irdisches Lebewesen) Ursünde durch Ungehorsam (Gen 3, 1-24): Fluch verdunkelter Verstand - geschwächter Wille - gutes und böses Tun Paradies Kosmos (Gen 1, 26,)
übernatürliches
Christliches-
Sittengesetz
Zweite
(Röm 8, 29)
Zweiter Adam vom Himmel (lebendig machender Geist) Sühnetod aus Gehorsam: Segen durch Liebe bis zum Kreuz (Phil 2, 8) erhellter Verstand - gestärkter Wille - durch das Evangelium (Gleichnisse) Himmlisches Jerusalem Christus und seine Glieder herrschen über die gesamte Schöpfung in alle Ewigkeit (Offb 22, 5)
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