Luisa Piccarreta

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Luisa Piccarreta
Luisa Piccarreta

Luisa Piccarreta (* 23. April 1865 in Corato, Provinz Bari, Italien; † 4. März 1947 in Corato) war Säkularschwester der Dominikaner.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Luisa Piccarreta war eine der fünf Töchter der Eltern Vito Nicola und Rosa Tarantino. Der Vater arbeitete in der Landwirtschaft. Sie wurde am Sonntag nach Ostern geboren und am selben Tag getauft. Sie besuchte nur eine Volksschulklasse. Luisa lebte das ganze Leben in Corato, außer in der Zeit, in der die Familie in einem landwirtschaftlichen Gut weilte. Sie erhielt im Alter von neuen Jahren die erste Heilige Kommunion und am selben Tag das Firmsakrament. Das Sakrament der Eucharistie wurde ihre vorherrschende Leidenschaft.

Bereits mit 13 Jahren erschien ihr angeblich der leidende Heiland mit den Worten: “Seele, hilf mir”. Damals schaute sie Passionsgeschichte Christi. Über fünf Jahrzehnte litt sie selbst die Passion. Luisa's mystische Erfahrungen begannen im Alter von 16 Jahren. Mit 17 Jahren erbrach sie die Nahrung und lebte bis zu ihrem Tod ohne Nahrung und Wasser, allein von der Eucharistie und dem göttlichen Willen. Die Eucharistie nannte sie die "Nahrung der Unsterblichkeit". Im September 1889 wurde sie durch die mystische Vermählung mit Gott verbunden.

Sie wurde Säkularschwester des Dritten Ordens der Dominikaner und eine Sühneseele. Sie hatte Visionen, Eingebungen Gespräche mit Jesus und der Gottesmutter, die sie im Gehorsam ab Februar 1899 40 Jahre lang in 36 Bänden aufschrieben sind. Über 60 Jahre war sie bettlägerig. Pater Pio schickte viele Leute zu ihr.

Während ihres Lebens stand sie unter Seelenführer und Beichtväter, die der Erzbischof der Diözese ihr gab. Außerordentlicher Beichtvater war siebzehn Jahre Annibale Maria di Francia, der am 16. Mai 2004 heiliggesprochen wurde.

Sie starb in ihrer Geburtsstadt, , im Rufe der Heiligkeit mit 82 Jahren.

Seligsprechung

Am 20. November 1994, am Christkönigsfest, gab der Heilige Stuhl dem Erzbischof von Trani-Barletta-Bisceglie, geführt von S. E. Mons. Carmelo Cassati, seine Approbation für diie offizielle Eröffnung des Seligsprechungsprozesses. Er stand am 29. November 2005 vor dem Abschluss der diözesanen Phase.

Literatur

  • Luisa Piccarreta, Das Reich des göttlichen Willens, Offenbarungen Jesu, Salvator Mundi Verlag (A-3292 Gaming) bzw. Mediatrix-Verlag (A-3423 St. Andrä-Wördern) (jeweils Imprimatur Ratisbonae); Band I: Offenbarungen Jesu über das bevorstehende Zeitalter der Liebe und des Friedens (1. Auflage 2000) ISBN 3 85353 026 5; Band II: Stundenuhr des Leidens unseres Herrn Jesus Christus (Neuauflage 2004) ISBN 3 85353 034 6; Band III: Offenbarungen Jesu über das Leben und Wirken Seiner heiligsten Mutter (1. Auflage 2001) ISBN 3 85353 027 3
  • Michaela-Josefa Hutt (Hsgr.): Die kleine Stundenuhr des Leidens unseres Herrn Jesus Christus, Passionsbetrachtungen nach der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta aus Corato, Italien Heilig-Blut-Gemeinschaft vom Erlöser der Welt e.V. Weinau 2016 - Kurzfassung des 2. Band der Stundenuhr des Leidens unseres Herrn Jesus Christus als Gebetbuch für den Alltag (2. Auflage; 200 Seiten; erhältlich beim Mediatrix-Verlag).

Weblinks

Meine Werkzeuge