Franz Prosinger

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P. Lic. theol. Franz Prosinger

Franz Prosinger FSSP (*12. Juli 1953) war Mitglied der Priesterbruderschaft St. Petrus. Seit dem 14. Juli 2015 ist er in der Prälatur Ayaviri inkardiniert.

Biografie

Die ersten Lebensjahre verbrachte Franz Prosinger in Tutzing am Starnberger See. Er absolvierte das Abitur am Humanistischen Gymnasium in Günzburg an der Donau. 1972 begann er an der Ludwig-Maximilian-Universität Philosophie mit den Nebenfächern Indologie und Theologie - letztere bald als zweites Hauptfach zu studieren. 1976 trat er in das Internationale Priesterseminar Herz Jesu der Priesterbruderschaft St. Pius X. ein. Die Priesterweihe empfing er 1981 aus den Händen von Erzbischof Marcel Lefebvre. Ihm wurde das Priorat Essen mit dem Gebiet zwischen Bonn und Lübeck anvertraut. Da er mit den vorgesehenen Bischofsweihen von 1988 nicht einverstanden war, musste er die Bruderschaft verlassen.

In der Priesterbruderschaft St. Petrus machte er am Bibelinstitut das Lizentiatsstudium im April 1991. Seine Lizentiatsarbeit beeinflusste die Gottesdienstkongregation, die biblisch entsprechenderen Worte "pro multis" in der Liturgie zu gebrauchen. Später übernahm er in Guadalajara/Jalisco (Mexiko) eine Kaplanei. 1991 lehrte er im Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad. Danach wirkte er sieben Jahre in St. Pelagiberg. Als assoziiertes Mitglied der Diener der Armen verbrachte er eine Zeit in Cusco (Peru) und schließlich in der Pfarrei San Martin in Ccapi (Provinz Paruro). Er wirkte im Jahre 2009 wieder in Mexiko. Er wirkte dann in Peru (Prälatur Ayaviri) als Pfarrseelsorger und Dozent am dortigen Priesterseminar San José. Seit September 2020 ist er freigestellt für biblische Studien und wohnt in Ruprechtshofen (Österreich).

Werke

Weblinks

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