Claude de la Colombière
Aus Kathpedia
Der hl. Claude de la Colombière (* 1641 in Saint-Symphorien-d' Ozon; † 15. Februar 1682 in Paray-le-Monial) war Priester und Mitglied der Jesuiten.
Leben
Claude besucht zwei Schulen der Jesuiten und tritt im Oktober 1658 bei ihnen in das Noviziat ein. Er studiert ein Jahr in Avignion Philosophie und unterrichtet dann dort fünf Jahre am Gymnasialkolleg. Es folgen vier Jahre Theologiestudium in Paris und am 6. April 1669 wird er zum Priester geweiht. Er unterrichtet Rhetorik und wird Prediger in der Jesuitenkirche des Kollegs.
1675 wird er zum Oberen in Paray-le-Monial ernannt. Zur gleichen Zeit lebt dort Marguerite-Marie Alacoque, der von Jesus das Geheimniss seines Heiligen Herzens offenbart wurde. Nachdem ihre Visionen von ihrem Orden nicht anerkannt wurden, verpricht ihr Jesus "seinen treuen Diener und perfekten Freund" zu senden. Claude wird ihr Beichtvater und kann die Offenbarung Jesu bestätigen.
Kanonisation
Claude La Colombière wurde 1929 von Papst Pius XI. selig- und 1992 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Sein Gedenktag ist der 15. Februar.
Quellen
- Paray-le-Monial, revue des chaplains des santuaires, Nr. 181, Februar 2005

